Orden & Ehrenzeichen
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Letzte Änderung: 31.01.2017 18:57

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DEUTSCHLAND

SÄCHSISCHE HERZOGTÜMER


HERZOGTUM SACHSEN-ALTENBURG (1826-1918)

14206 Tapferkeitsmedaille 1915–1919, Ausführung in Bronze (1915–1916), am späteren Band.

OEK20 2618
II 180,00 €
Am 20. Februar 1915 durch Herzog Ernst II. gestiftet, wurde die Tapferkeitsmedaille in dieser Ausführung nur bis Ende Januar 1916 verliehen, danach kamen Ausführungen in anderen Metallen zur Verleihung.



DEUTSCHLAND

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND


BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND (SEIT 1949) - STAATLICH GENEHMIGTE ORDEN UND EHRENZEICHEN

15494 Ehrenzeichen des Johanniterordens (Balley Brandenburg Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem) (seit 1959), Kreuz der Kommendatoren und Ehrenkommendatoren, Anfertigung der Firma Steinhauer & Lück in Lüdenscheid aus den 1960er Jahren, 86,5 x 55,3 mm (!), Buntmetall vergoldet und emailliert (Feueremaille!), mit originalem, 25 mm breitem und 120 cm (!) langem, unkonfektioniertem Pektoralband-Abschnitt (!), im Originaletui.

DO6 S.231 ff.; KDO09 S. 358 f.; SL4 S. 72 ff.;
II 950,00 €
Selten! – Nachdem die Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem (Johanniterorden) 1949/1951 wieder staatlich genehmigt worden war, erfolgte mit Datum vom 15. Juni 1959 durch Bundepräsident Prof. Dr. Theodor Heuss (1884–1963, Bundespräsident von 1949 bis 1959) die Genehmigung des Herrenmeisterkreuzes, des Kreuzes der Ehrenmitglieder, des Kommendatorenkreuzes, des Rechtsritterkreuzes und des Ehrenritterkreuzes als Ehrenzeichen des Johanniterordens.



EUROPA

FRANKREICH


(DRITTE BIS FÜNFTE) FRANZÖSISCHE REPUBLIK (SEIT 1870) - EHRENZEICHEN

13703 Kreuz für freiwillige Kämpfer 1914–1918, 1. Modell, Bronze, am Band.

DEC3 2-025 A
II 35,00 €


13871 Interalliierte Siegesmedaille 1918, offizielle Ausgabe, 2. Prägung, Bronze, auf der Vorderseite Stempelschneider-Signatur "A.MORLON", auf der Rückseite Zeichen der Pariser Münze und "BR", am Band.

DEC3 2-064, LASLO2 36/37
II 20,00 €



EUROPA

GRIECHENLAND


(ZWEITES) KÖNIGREICH GRIECHENLAND (1863-1924)

15013 Militär-Verdienstmedaille 1917, Medaille 4. Klasse, Bronze, am Band.

SGR 112.4.08b
II 25,00 €



EUROPA

ITALIEN


ITALIEN, KÖNIGLICHE FAMILIE BOURBON-BEIDE SIZILIEN (SEIT 1861)

15878 Heiliger Militärischer Konstantinischer Ritterorden vom heiligen Georg [Sacro Militare Ordine Constantiniano di San Giorgio], Kollane der Bailli-Justiz-Großkreuz-Ritter mit Kollane [Balì, Cavaliere die Gran Croce die Giustizis decorato del Collare], bestehen aus 21 Christus-Monogrammgliedern, Anfertigung der Firma Tanfani & Bertarelli in Rom.

BC92 S. 283 ff.; BU S. 139 ff.; DP S. 294 ff.; FF S. 275 ff.; SCB S. 29 ff.; SCK; SSB S. 17 ff.; SPB1 S. 56 f.; SPB2 S. 126 f.; SZ0 S. 1071 f.; VE S. 257 ff.; VPE1 S. 88f; VPI1 S. 82f;
II 1'780,00 €
Der Legende nach geht der Orden zurück auf eine vom römischen Kaiser Konstantin dem Großen (ca. 270/288–337, ab 306 römischer Kaiser) gegründete Miliz zum Schutze des Labarums (kaiserliche Standarte mit dem Christus-Monogramm "XP"), die 1190 vom byzanthinischen Kaiser Isaak II. Angelus Comnenus (1155–1204, Kaiser von 1185 bis 1195 und von 1203 bis 1204) als militärischer Orden wieder gestiftet worden sein soll. Giovanni Andrea Angelo Flavio Comneno, Herzog von Drivasto (gest. 1699), der seine Herkunft auf die byzantinische Dynastie der Angelos Comnenos zurückführte, was Papst Paul III. (Alessandro Farnese – 1468–1549, Papst von 1534 bis 1549) und drei seiner Nachfolger bestätigten, übergab 1697 das Großmeistertum des Ordens an Francesco I. Maria Farnese, Herzog von Parma (1678–1727, reg. seit 1694). Dies wurde 1699 von Kaiser Leopold I. (1640–1705, römisch-deutscher Kaiser seit 1658) und von Papst Innozenz XII. (Antonio Pignatelli – 1615–1700, Pabst seit 1691) bestätigt. Karl V./VII. (1716–1788, reg. von 1735 bis 1759 als König von Neapel und Sizilien, ab 1759 als Karl III., König von Spanien) übernahm 1734, nach dem Aussterben der Farnese in Parma 1731, das Großmeistertum des Ordens und brachte ihn somit in sein Königreich, wo er bis zu dessen Ende 1860 bzw. bis zur Auflösung der Exilregierung in Rom 1870 als Orden des Königreichs bestand. Auch nach der Annektion des Königreichs Beider Sizilien durch das Königreich Italien 1860 bzw. der Auflösung der sizilianischen Exilregierung in Rom 1870 bestand und besteht der Orden weiter unter dem Großmeistertum des Oberhaupts der Kgl. Familie der Bourbonen-Beider Sizilien. Unter dem Schutz der Päpste Pius X. (Giuseppe Sato – 1835–1914, Papst seit 1903), Benedikt XV. (Giacomo della Chiesa – 1854–1922, Papst seit 1914) und Pius XII. (Eugenio Pacelli – 1876–1958, Papst seit 1939), der selbst Ordensritter war, bestand der Orden auch im Königreich Italien weiter. Nach dem Tod Großmeister Prinz Ferdinando Pios, Herzogs von Kalabrien (1869–1960), dessen einziger Sohn Ruggero Maria 1914 im Kindesalter gestorben war, erklärten sich sowohl sein jüngerer Bruder, Prinz Ranieri, Herzog von Castro (1883–1973), als auch sein Neffe, Prinz Alfonso Maria, Herzog von Kalabrien, (1901–1964) jeweils zum Oberhaupt der Kgl. Familie Beider Sizilien, und somit jeweils auch zum Großmeister des Ordens, was faktisch dessen Spaltung in zwei Oboedienzen (in die französisch-italienische und in die spanische) bewirkte. Papst Johannes XXIII. (Giuseppe Angelo Roncalli – 1881–1963, Papst seit 1958) erklärte noch im gleichen Jahr die Ansprüche des Herzogs von Castro als legitim, und mit Dekret vom 20. Juli 1963 wurde er vom italienischen Staatspräsidenten (!) als legitimer Orden des Kgl. Hauses der Bourbonen-Beider Sizilien unter dem Großmeistertum des Herzogs von Castro anerkannt. Allerdings bestätigten das spanische Justizministerium am 18. Oktober 1983, der spanische Staatsrat am 2. Februar 1984 und schließlich König Juan Carlos I. von Spanien (geb. 1938, König von 1975 bis 2014) am 8. März 1984 die Rechtmäßigkeit der Ansprüche von Prinz Alfonso, Herzog von Kalabrien, bzw. von dessen Sohn, Prinz Don Carlos, Herzog von Kalabrien, seit 1994 Infant von Spanien, auf das Großmeistertum. Somit bestehen heute faktisch zwei Konstantinische St. Georgs-Orden, die "Oboedienz" des Herzogs von Kalabrien, mit letzten Statuten vom 27. November 1988, und weiter die "Oboedienz" des Herzogs von Castro, mit letzten Statuten vom 1. Juni 2002. Praktischerweise werden die Insignien beider "Oboedienzen" heute von einer und derselben Manufaktur in Rom hergestellt. (Vgl. auch: Villarreal de Alava, Marques de: La Maison Royale des Deux Siciles, l"Ordre Cosntantinien de Saint Georges et l"Ordre de Saint Janvier. Madrid 1964. – Gran Magistero dell" Ordine: Il Sacro Militare Ordine Constantiniano di San Giorgio. Neapel 1971. – Seward, Desmond: Italys Knights of St. George – The Constantinian Order. Gerrards Cross 1986. – Gallo, Ettore: Il Gran Magistero del Sacro Militare Ordine Constantiniano di San Giorgio. Rom 2002. – Marini Dettina, Alfonso: Il Legittimo Esercizio del Gran Magistero del Sacro Militare Ordine constantiniano di San Giorgio. Vatikanstadt 2003.)



KÖNIGREICH ITALIEN (1861-1946) - EHRENZEICHEN

13833 Kriegserinnerungsmedaille 1915–1918, Bronze, am Band, mit vier Jahresspangen "1915", "1916", "1917" und "1918".

BB2 S. 603
II 85,00 €
NICHT ALLZU HÄUFIG MIT ALLEN VIER JAHRESSPANGEN! – Gestiftet von König Viktor Emmanuel III. mit königlichem Dekret Nr. 1241 vom 29. Juli 1920.



EUROPA

ÖSTERREICH


KAISERREICH ÖSTERREICH (1804-1918) - EHRENZEICHEN

13053 Verdienstkreuz, Silbernes Verdienstkreuz mit der Krone, Silber tlw. emailliert, mit emaillierter "Kronenfütterung", am Dreiecksband des Militärverdienstkreuzes, im originalen, auf der Unterseite mit "1917" datierten Verleihungsetui mit der geprägten Bezeichnung "V. K. m. d. K."

MARK 140e
II 150,00 €



EUROPA

PORTUGAL


REPUBLIK PORTUGAL (SEIT 1910)

15880 Erinnerungsmedaille für Militär-Einsätze [Medalha Comemorativa das Campanhas], 2. Modell (mit Revers-Inschrift: "1916 / CAMPANHAS / DO / EXERCITO / PORTUGUES " – 1919–1921), Bronzemedaille, am Originalband.

BWK4 310
II- 100,00 €



ÜBERSEE

ÄQUATORIAL-GUINEA


REPUBLIK ÄQUATORIAL-GUINEA

15871 National-Orden von Äquatorial-Guinea [Orden Nacional de Guinea Ecuatorial], 1. Modell (mit dem ersten Wappen des Landes – ?-1979), Kollane, bestehend aus 12 Wappen- und 12 Ornament-Gliedern, mit Kleinod, Anfertigung der Firma Cejalvo in Madrid aus den späten 1970er Jahren, Silber vergoldet und emailliert.

BU S. 1099; RF S. 121; VPE2 S. 420; VPI2 S. 394;
I–II 1'280,00 €
Der fünfklassige (Kollane, Großkreuz, Großoffizier (nur Bruststern), Kommandeur und Ritter) allgemeine Verdienstorden wurde nach der Erlangung der Unabhängigkeit von Spanien (12. Oktober 1968) zu einem unbestimmten Zeitpunkt von Präsident Francisco Macías Nguema (1924–1979, Präsident ab 1968) gestiftet (1. Modell). Nach dessen Tod erhielt das Land am 21. August 1979 ein neues Wappen und kurz darauf auch die Ordensinsignien eine neue Gestaltung (2. Modell).


15879 National-Orden von Äquatorial-Guinea [Orden Nacional de Guinea Ecuatorial], 2. Modell (mit dem zweiten Wappen des Landes – seit 1979), Bruststern zum Großoffizier [gran oficial], Anfertigung der Firma Cejalvo in Madrid wohl aus den 1990er Jahren, Silber vergoldet und emailliert, an Nadel, mit zwei seitlichen Fixierhaken.

I–II 175,00 €
Dieser Bruststern wirde alleine, ohne weitere Insiginien wie Hals- oder Brustkreuz verliehen und getragen. Der fünfklassige (Kollane, Großkreuz, Großoffizier (nur Bruststern), Kommandeur und Ritter) allgemeine Verdienstorden wurde nach der Erlangung der Unabhängigkeit von Spanien (12. Oktober 1968) zu einem unbestimmten Zeitpunkt von Präsident Francisco Macías Nguema (1924–1979, Präsident ab 1968) gestiftet (1. Modell). Nach dessen Tod erhielt das Land am 21. August 1979 ein neues Wappen und kurz darauf auch die Ordensinsignien eine neue Gestaltung (2. Modell).



ÜBERSEE

BRASILIEN


FÖDERATIVE REPUBLIK BRASILIEN (SEIT 1891)

15876 Orden von Rio Branco [Ordem de Rio Branco], Kommandeurskreuz [comendador], Anfertigung der Firma H. Stern in Rio de Janeiro, Silber vergoldet und emailliert, am originalen Halsband, zusammen mit Knopfloch-Rosette im originalen, goldfarben bedruckten Verleihungsetui von Stern.

BU S. 905f; MT BRL090; ON2 164; RS S. 168 ff.; VPE2 S. 72; VPI2 S. 72
PUN 2070011300000 II 150,00 €
Der Orden ist in Europa fast ausschließlich nur in seinen beiden höchsten Klassen Großkreuz und Großoffizier zu finden. Er wurde von Präsident João „Jango“ Goulart (1919–1976, Präsident von 1961 bis 1964) mit Gesetz Nr. 51.410 vom 14. Februar 1962 gestiftet und ist nach dem Politiker José Maria de Silva Paranhoa, Baron von Rio Branco (1845–1912) benannt. Der Orden umfaßt fünf Klassen (Großkreuz, Großoffizier, Kommandeur, Offizier und Ritter) und kann an In- und Ausländer verliehen werden. Ordentliche Mitglieder müssen im diplomatischen Dienst tätig sein; außerordentliche Mitglieder haben sonstige Verdienste um die Nation. Die beiden Kategorien tragen die gleichen Insignien. (Vgl. auch: Ministério do Exército: Madalhística Militar Brasileira. O. O. 1968.)


 
 
 
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