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Ordentlicher Ankauf - Fairer Tausch

 

In Kooperation mit

 

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Für die Originalität der von uns angebotenen und verkauften Stücke

(soweit in der jeweiligen Beschreibung nicht anders vermerkt)

wird von uns ohne zeitliche Begrenzung garantiert!

(d. h. laut gesetzlicher Regelung für die Dauer der Existenz unserer Firma)

 

Die letzte Aktualisierung (Start) dieser Homepage erfolgte am 9. August 2020.

Die letzte Aktualisierung (Verkauf - Phaleristische Literatur)

des online-Verkaufskataloges erfolgte am 12. Juni 2020.

 

E-Mail und E-Mail-Bestellungen an Orden der Welt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

Aufgrund der Vorschriften der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016

zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr (DSGVO)

mußte die Kontaktseite vorübergehend leider abgeschaltet werden.

 

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eLive-Auction 61

 

Sammlung Peter Groch - Teil 5:

Auszeichnungen des Deutschen Reiches von 1919 bis 1933

" W e i m a r e r   R e p u b l i k "

 

am 13. August 2020 ab 14.00 Uhr MESZ

 

Online ab 18. Juli 2020 auf https://elive-auction.de/

 

  

Am Donnerstag, dem 13. August 2020 findet ab 14.00 MESZ auf der Internet-Auktions-Plattform https://elive-auction.de/ im Rahmen der eLive Auction 61 des Hauses Künker auch dessen 27. Ordens-Versteigerung statt, in der insgesamt 869 (!) Lose mit zivilen Auszeichnungen, Ehren-, Ab- und Kleinabzeichen, tragbaren und nicht tragbaren Medaillen und Plaketten, sowie Ordensschnallen des Deutschen Reiches 1919-1933 - der sog. Weimarer Republik - und ihrer Bundesländer aus der Sammlung Peter Groch, Berlin, zum Aufruf gelangen.

 

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Die große Reichhaltigkeit der privaten und offiziösen (halboffiziellen) tragbaren Auszeichnungen des Zeitraums der sog. Weimarer Republik hat auch den Autor des Kataloges überrascht. Sie ist aber historisch nachvollziehbar: Denn nach der Auszeichnungsfülle Deutschlands während des Ersten Weltkriegs mußte dem Verbot des Artikels 109, Satz 5 der Weimarer Reichsverfassung vom 14. August 1919 (Orden und Ehrenzeichen dürfen vom Staat nicht mehr verliehen werden) in irgendeiner Weise begegnet werden. Dies geschah einerseits durch die Ausgabe zahlreicher nicht tragbarer Medaillen, Plaketten, Ehrengeschenke u. s. w. seitens der Reichs- oder Länder-Regierungen oder einzelner Ministerien, andererseits aber auch durch die Schaffung von Auszeichnungssystemen zahlreicher nationaler und regionaler Verbände, Vereinigungen und Vereine. So nahm der offizielle, offiziöse und private Auszeichnungs- und Abzeichen-Reichtum des sog. Dritten Reiches, der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland seine Anfänge im Zeitraum der sog. Weimarer Republik, und nicht, wie mancherorts angenommen wurde, erst während des sog. Dritten Reiches. Deutlich wird jedoch, wie das sog. Dritte Reich ab 1933 bemüht war, zahlreiche Auszeichnungen, sei es durch Neugestaltung oder auch nur durch Anbringung eines Hakenkreuzes, quasi gleichzuschalten.

Mit der Erstellung des Kataloges wurde in weiten Teilen phaleristisches Neuland beschritten, da die Sammlung sehr viele Stücke enthält, die bisher in den einschlägigen Katalogen gar nicht oder nur teilweise enthalten sind. Es mußte eine eigene systematische Reihenfolge entwickelt werden, in der die einzelnen Auszeichnungen präsentiert werden konnten. Dies gestaltete sich aufgrund der vielen Themenbereiche nicht gerade einfach und konnte auch aus auktionstechnischen Gründen nicht immer durchgezogen werden. Aber es handelt sich ja hierbei auch nicht um einen Fach- sondern nur um einen Auktionskatalog.

Die definitive Begrenzung auf den Zeitraum der sog. Weimarer Republik zwischen 1919 und 1933 ließ sich schon aufgrund der von Peter Groch vorgegeben Zuordnung nicht immer durchsetzen. So zeigen einige preußische Auszeichnungen auch Anfang der 1920er Jahre noch den königlich preußischen Adler. Und hinsichtlich der Stücke, die bis 1936, also während des sog. Dritten Reiches verliehen worden sind, ist festzustellen, daß diese nicht alle ab 1933 ein Hakenkreuz hinzugefügt bekommen haben. Die zeitlichen Abgrenzungen der gestalterischen Übergänge sind also sowohl nach hinten als auch nach vorneals fließend zu bezeichnen. Zumal zu den meisten der hier angebotenen Auszeichnungen keine Quellen bekannt oder diese nur schwer zugänglich sind, und auch keine diesbezügliche Fachliteratur bekannt ist. Einzig im Bereich der Feuerwehrverbände, des Roten Kreuzes und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft verhält sich das anders.

Dieser Umstand bildet auch der Hintergrund für die weitreichende Vergabe der Taxe (Auktions-Startpreis) von nur € 10,00, da in vielen Fällen einfach keinerlei Referenzpreise zu finden waren und somit der Beschluß gefaßt wurde, den Markt selbst entscheiden zu lassen. Diese Taxe kann also in den meisten Fällen nicht als Schätzpreis betrachtet werden, und impliziert auch in den meisten Fällen keine Angaben hinsichtlich Seltenheit und Erhaltung des jeweiligen Stückes.

Um den Katalog nicht zu unübersichtlich werden zu lassen, wurden die Stücke dem Deutschen Reich von 1919 bis 1933 oder den einzelnen Ländern zugeordnet, auch wenn einige eigentlich korrekterweise einer früheren oder späteren Zeitperiode zuzuordnen sind. Bei der Länder-Zuordnung wurden ausschließlich die während der sog. Weimarer Republik tatsächlich existierenden politischen Verhältnisse berücksichtigt. So sind z. B. Auszeichnungen von Nassau, Westfalen, Hannover, Kur-Hessen oder der Stadt Frankfurt eben unter Preußen zu finden, aus auktionstechnischen Gründen leider nicht nach Provinzen sortiert.

Die innere Systematik einzelner Auszeichnungen wurde aufgrund des Vergleichs der jeweiligen Stücke entwickelt. Insbesondere erwies sich die zeitliche Modell-Zuschreibung als schwierig, und folgte, wenn nicht durch Informationen von Peter Groch vorgegeben, teilweise dem empirischen Ansatz schöner zeitlich vor einfacher, und edleres Metall vor weniger edlerem Metall oder aber auch z. B. Handelskammer Dresden vor Industrie- und Handelskammer Dresden. Selbstverständlich erhebt eine solche durchaus willkürliche Systematik keinesfalls den Anspruch auf tatsächliche Korrektheit, aber irgendwie waren die Stücke ja in eine gewisse Ordnung zu bringen.

Da Peter Groch nahezu immer Auszeichnung von Etui getrennt aufbewahrt hatte, aber sowohl die Auszeichnung mit einem Etikett Etui versehen und in das Etui entweder eine bezeichnete Photokopie oder einen Bleistift-Abrieb des betreffenden Stückes in das Etui eingelegt hatte, gestaltete sich die jeweilige Zuordnung relativ einfach. Sie gibt wieder, in welchem Etui er das jeweilige Stück erhalten hat, auch wenn es sich in wenigen einzelnen Fällen wohl nicht um das ursprünglich korrekte Etui handelt.

Aufgrund des großen Umfangs dieses Bereichs kann dieser Auktionskatalog nach der Auktion, mit Ergebnisliste und zu erwartenden Corrigenda/Addenda, wenn auch nicht als vollständiger, so doch als vorläufiger Handkatalog zu den Auszeichnungen der sog. Weimarer Republik angesehen werden, zumindest bis zum Erscheinen eines diesbezüglichen Kataloges oder der überarbeiteten Neuausgabe bereits existierender Kataloge.

Es ist zu betonen, daß bei dieser Internet-Auktion für jeden Sammler etwas dabei sein dürfte, sowohl für den am Anfang seiner Sammlung stehenden, als auch für den weiter fortgeschrittenen. Auch können die Ausruf- (Start-) Preise durchweg als überaus vernünftig und sammlerfreundlich charakterisiert werden. Selbstverständlich gilt auch für die Internet-Ordens-Auktionen die im Numismatik-Handel übliche zeitlich unbegrenzte Originalitätsgarantie des Hauses Künker für die angebotenen Stücke (soweit dies nicht in der Beschreibung eingeschränkt ist).

Der gesamte Katalog wurde wieder von Michael Autengruber, Konstanz, als Ordens-Experten des Hauses Künker, unter langjährig bewährten, wissenschaftlichen Gesichtspunkten nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Sollte der Leser über weiterführende Informationen oder mögliche Ergänzungen zu einzelnen Positionen wie auch zu den präsentierten Auszeichnungen generell verfügen, so ist er herzlichst gebeten Herrn Autengruber unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! darüber zu informieren, damit sie in die Corrigenda/Addenda aufgenommen und somit der interessierten Leserschaft allgemein zur Verfügung gestellt werden kann. Sie erreichen den Katalog-Autor unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

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Ab dem 18. Juli 2020 ist der umfangreich bebilderte Online-Katalog auf der Internet-Auktions-Plattform https://elive-auction.de/ des Hauses Künker zu sehen, die auch über die Internet-Plattform Sixbid (www.sixbid.com) erreichbar ist. Dort besteht auch die Möglichkeit, die Stücke im Detail zu betrachten und weitere Abbildungen zu sehen. Der PDF-Katalog kann ebenfalls ab 18. Juli 2020 unter www.kuenker.de oder von der Homepage Orden der Welt (www.orden-der-welt.de) heruntergeladen werden. Durch Überweisung von € 15,00 auf das Konto der Firma Künker IBAN-Nr. DE14 6907 0032 0022 9922 00 bei der Deutschen Bank AG in Konstanz unter Angabe von eLive 61-Katalog und der vollständigen Versandanschrift kann der gedruckte Katalog bestellt werden.

 

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Nach vorheriger Terminabsprache mit der Firma Künker unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können die Stücke vor Beginn der Auktion in Osnabrück besichtigt werden.

 

Hier kommen Sie direkt zum Online-Katalog der eLive Auction 61 auf elive-auction.de.

 

Hier können Sie den gesamten PDF-Katalog der eLive Auction 61 (mit den Münzen)

von der Homepage der Firma Künker herunterladen.

 

Hier können Sie den PDF-Katalog der eLive Auction 61

Orden und Ehrenzeichen herunterladen,

was jedoch leider etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.

 

Hier können Sie die PDF-Datei mit den aktuellen

Addenda/Corrigenda (Stand: 9. August 2020) herunterladen.

 

Hier können Sie direkt den Kundenservice von Künker per E-Mail erreichen:

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Hier können Sie direkt den Katalog-Autor und Ordens-Experten der Firma Künker

per E-Mail erreichen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Fritz Rudolf Künker GmbH & Co. KG

 Nobbenburger Straße 4 a - 49076 Osnabrück

Tel.: +49 (0) 541 96 20 20 - Fax: +49 (0) 541 96 20 222

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - Homepage: www.kuenker.de 

   


 

V O R A N K Ü N D I G U N G

 

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eLive-Premium-Auction 342

 

Sammlung Peter Groch - Teil 6: 

Auszeichnungen der Alliierten des Ersten Weltkriegs 1914-1918 und ihrer Verbündeten -
Auszeichnungen der Freikorps - Auszeichnungen deutscher Soldatenverbände -     

Mit zahlreichen Seltenheiten.

 

am 2./3. Dezember 2020.

 

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Online ab 12. November 2020 auf https://elive-auction.de/

  

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Fritz Rudolf Künker GmbH & Co. KG

 Nobbenburger Straße 4 a - 49076 Osnabrück

Tel.: +49 (0) 541 96 20 20 - Fax: +49 (0) 541 96 20 222

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - Homepage: www.kuenker.de 

 


 

L1633Soeben erschienen!

 

Feder, Klaus H.:

Johanniter in Deutschland.

Die Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem.

Geschichte, Insignien, Uniformen und Auszeichnungen.

Die Leistungen des Ordens in der freiwilligen Krankenpflege in den Kriegen von 1864 bis 1870.

 

Ohne Ortsangabe 2020. Auflagenhöhe: 200 Exemplare.

In deutscher Sprache, Format 29,7 x 21 cm, 404 Seiten, mit mehr als 750  größtenteils farbigen Abbildungen, gebunden, mit Lesebändchen, 1.770 g.

 

Klaus H. Feder, der uns schon seit langem als Fachautor mehrerer Titel über Auszeichnungen der Deutschen Demokratischen Republik wie auch zum brandenburgischen Schwanenorden bekannt ist, hat soeben sein neuestes, bisher wohl umfangreichstes Werk vorgelegt. Es behandelt, wie schon der Untertitel verrät, die Geschichte, Insignien, Uniformen und Auszeichnungen der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem – kurz Johanniterorden – wie auch deren Leistungen in der freiwilligen Krankenpflege in den Kriegen von 1864 bis 1918.

 

Das Werk insgesamt gliedert sich in sechs teils etwas unterschiedlich gewichtete Hauptteile. Zunächst wird in kurzen Übersichten die Entwicklungen des Ordens wie auch der Balley Brandenburg bis zur Reformation dargelegt. 

Im ersten Hauptteil beschäftigt sich der Autor mit der Balley Brandenburg von der Reformation bis zu ihrer Säkularisation im Jahre 1810. Anhand zahlreicher Beispiele wird zunächst auf die Entwicklung der tragbaren Halskreuze des Malteserordens eingegangen, beginnend mit dem 16. Jahrhundert, zunächst noch ohne weitere Symbole. Es folgt eine Übersicht über die Entwicklung der Kreuze mit Symbolen zwischen den Kreuzarmen (wie z. B. Lilien, Doppeladler, Löwen und Einhörnern) und deren Überhöhungen mit Kronen, hin zur Entwicklung des Johanniterkreuzes mit Adlern und Krone und des Kreuzes der Herrenmeister sowie der Herrenmeister-Coadjutoren. Danach wird ausführlich auf die Entwicklung der Ordensuniformen von der Mitte des 18. Jhs. bis zum Ende der Monarchie eingegangen. 

Nach einem kurzen Abriß über die weitere Entwicklung der Balley seit der Reformation wird am Beispiel des Grafen Friedrich I. von Erbach-Erbach (1754-1823) deren Situation an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert dargestellt. Anhand zahlreicher bisher unveröffentlichter und transkribierter Dokumente werden die Gepflogenheiten im Orden kurz vor der Säkularisation überaus deutlich. In einem weiteren Abschnitt wird die Gesamtzahl der zwischen 1550 und 1800 erfolgten 879 Ritterschläge unter die jeweiligen Herrenmeister aufgegliedert. Eine Zusammenfassung schließt diesen ersten Hauptteil ab. 

Der Königlich Preußische St. Johanniter-Orden von 1812 bis 1852 bildet den zweiten Hauptteil des Buches. Behandelt wird seine historische Entwicklung, die Insignien und die Verleihungs-Urkunden, die Verleihungszahlen, die Ausführung in Brillanten und deren Verleihungen (wobei drei weitere Verleihungen als bisher bekannt nachgewiesen werden können!). Auch dieser Hauptteil endet mit einer Zusammenfassung. 

Mit der Wieder-Errichtung der Balley Brandenburg des Johanniterordens im Jahre 1852 durch König Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) nimmt der dritte Hauptteil seinen Anfang, der den Zeitraum bis zum Ende der Monarchie behandelt. Auch hier geht Feder u. a. auf ihre historische Weiter-Entwicklung ein, auf die Neugestaltung der Insignien, ihre Stufen und ihren juristischen Status, auf die Ernennungszahlen von Ehren- und von Rechtsrittern von 1852 bis 1918, auf die Entwicklung der Ernennungs-Urkunden, auf das Kreuz für Souveräne bzw. für Ehrenmitglieder und seine Verleihungen, auf die Entwicklung der Protektordekoration und -uniform Wilhelms II. (1859-1941), auf das Ölbergkreuz des Johanniterordens (und nicht des preußischen Staates!) und seine Verleihungen, auf das Kreuz der Dienenden Schwestern und auf die Krankenhäuser des Ordens. Ein Zusammenfassung schließt auch diesen Hauptteil ab. 

Der vierte Hauptteil behandelt die weitere Entwicklung des Ordens nach dem Zusammenbruch der Monarchie im November 1918 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, wieder mit einer Zusammenfassung am Ende. Informiert wird dabei über die Entwicklung der Balley in der Zeit der Weimarer Republik und über das schwierige Verhältnis zum Nationalsozialismus, über die verschiedenen Arten der Brustkreuze, über die Urkunden und über die Ritter-Ringe des Ordens, bisher nahezu unbekannte Ordens-Insignien. 

Im fünften Hauptteil wird die Geschichte des Ordens seit Ende des Zweiten Weltkriegs dargestellt. Hierbei wird besonders auf den heutigen juristischen Status des Ordens eingegangen, auf die Insignien und die Urkunden und auf die Geschichte der Johanniter-Unfallhilfe und ihrer Auszeichnungen. Darüber hinaus werden auch kurz die 1946 von der Balley abgespalteten niederländischen und schwedischen Johanniter behandelt. Am Ende ist wieder eine Zusammenfassung zu finden. 

Der sechste und letzte Hauptteil beschäftig sich intensiv mit der vom Johanniterorden geleisteten freiwilligen Krankenpflege im Deutsch-Dänischen Krieg von 1864, im Deutschen Krieg von 1866, im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/1871, in den Kolonialkämpfen und im Ersten Weltkrieg 1914 – 1918. In diesem Zusammenhang wird auch detailliert auf die Wiederspiegelung dieser Kriegseinsätze im preußischen Ordens- und Auszeichnungswesen eingegangen. Darüber wird auch die Entwicklung der Felduniformen und der Schwestern-Kleidung behandelt, über die Lazarettzüge und über an Johanniter verliehene Auszeichnungen berichtet. 

Ein umfangreicher Anhang mit drei Anlagen rundet das Werk ab. In der ersten Anlage wird in chronologischer Reihenfolge auf die zahlreichen bekannten Hersteller der Johanniterinsignien eingegangen, und in kurzer Form, wo bekannt, die Geschichte ihrer Firmen vorgetragen, verbunden mit einem systematischen Katalog der jeweiligen Ordenskreuze vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, mit den darauf vorhandenen Herstellermarkierungen. Gerade dieser Teil bringt zahlreiche neue, bisher unveröffentlichte Erkenntnisse zu diesem Thema, die somit nicht nur für die Herstellung der Johanniter-Insignien sondern der preußischen Ordensinsignien generell von hoher Wichtigkeit sind. Die zweite Anlage behandelt die Ordensetuis und die dritte schließlich die Miniaturen. Beendet wird das Werk mit einem ausführlichen Quellen- und Literatur-Verzeichnis und einem umfangreichen Bildnachweis. 

Zum ersten Mal wird hier eine Monographie zur Phaleristik Preußens vorgelegt, die in sehr umfangreicher und anschaulicher Weise versucht, alle bekannten und neu erforschten Aspekte über den Teilbereich der Insignien und Uniformierung des Johanniterordens und seiner Gliederungen zusammenzufügen und ihre historische und gestalterische Entwicklungen anhand von über 750 farbigen und schwarzweiß-Abbildungen, darunter zahlreiche historische Photographien, umfangreich darzustellen. Dabei wird auch in aller Deutlichkeit mit sich bisher immer wiederholenden Irrtümern und Fehleinschätzungen der Vergangenheit aufgeräumt. 

Die über 530 tlw. sehr ausführlichen Fußnoten wie auch der sehr umfangreiche Quellen- und Literatur-Apparat belegen eindrucksvoll den hohen wissenschaftlichen Standard dieses Werkes. Somit kann es nicht nur jedem Mitglied des Johanniterordens, der sich für die Historie seiner Gemeinschaft interessiert, wärmstens empfohlen werden, sondern auch jedem Historiker der sich für die Kriege von 1864, 1866, 1870/1871 und 1914-1918 besonders vor dem Hintergrund der Versorgung der Verwundeten interessiert, aber auch jedem Phaleristiker und Interessenten an der preußischen und deutschen Ordenskunde, der sein Wissen über die Entwicklung der Ordensinsignien und deren zahlreiche Hersteller umfassend erweitern möchte. 

Summa summarum kann ohne Übertreibung festgestellt werden, daß jeder, der sich ernsthaft mit preußischer Phaleristik beschäftigt, künftig definitiv nicht um dieses Buch herumkommt, das in der Schriftreihe der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e. V. als 3. Band erscheint. – Dem Buch ist zu wünschen, daß die urheberrechts-bedingt kleine Auflage von nur 200 Exemplaren möglichst bald vergriffen sein wird! 

L1633 - Defintives Standardwerk zum protestantischen Johanniterorden!

€ 79,00

 

 


 

L1668Soeben erschienen!

 

Volle, Henning (unter Mitarbeit von Rainer von Boekh und Michael Autengruber):

Hermann Gottlob Freiherr von Greiffenegg-Wolffurt (1773–1847) und die Geschichte der Familie Tröndlin von Greiffenegg über nahezu 500 Jahre.

 

Selbstverlag Rainer von Boeckh, Mainz 2020.

Format 24 x 20 cm, 99 und 18 Seiten, durchgehend reich in Farbe und Schwarz-Weiß illustriert, kartoniert.

 

Im Jahre 2017 war im Haus der Graphischen Sammlung des Augustinermuseums in Freiburg i. Br. die viel beachtete Ausstellung „Greiffenegg und Ramberg EINE FREUNDSCHAFT IN ZEICHNUNGEN“ zu sehen. Hierzu ist seinerzeit auch ein von Felix Reuße herausgegebener Ausstellungs-Katalog erschienen, an dem auch Henning Volle mitgewirkt hat. Bei dessen Vorbereitung wurden viele weitere Informationen recherchiert, die nicht alle aufgenommen werden konnten, weil sie den Umfang eines Ausstellungs-Kataloges deutlich gesprengt hätten. In der Meinung, daß diese zahlreichen historischen Informationen einer interessierten Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden sollten, entschloß sich der Autor zusammen mit weiteren Mithelfern dazu, dieses ergänzende Werk vorzulegen.

Das Buch ist thematisch unterteilt in insgesamt acht Hauptteile und einen Anhang. Der erste Teil behandelt die Geschichte der Familie Tröndlin, die als Salzkontrahenten in Waldshut tätig waren, und deren Stiftung, die Gottesackerkapelle in Waldshut mit den Wappen tragenden Grabsteinen von Familienmitgliedern. Der zweite Teil behandelt die heraldische Entwicklung des Familien-Wappens der Tröndlin, die 1707 in den erblichen Adelsstand mit dem Prädikat „von Greiffenegg“ erhoben wurden.

Der dritte Teil beschäftigt sich mit dem Leben des österreichischen Obersten Hermann Gottlob Freiherrn von Greiffenegg-Wolffurt (17731847), mit seinen Eltern und mit seiner überaus interessanten militärischen Karriere in der Zeit der napoleonischen Kriege und den militärischen Auseinandersetzungen des Vormärz. Der vierte Teil behandelt ausführlich die an Greiffenegg-Wolffurt verliehenen Orden und Ehrenzeichen; der fünfte die Entwicklung der von ihm als „Hobby-Heraldiker“ entwickelten und benützten offiziellen und persönlichen Wappen und Siegel.

Der sechste Teil beschäftigt sich mit der weiteren Geschichte der Familien „von Greiffen-egg“ und „von Hermann“ und anderer Familienzweige sowie deren Besitzungen, u. a. des Waldshuter Greiffenegg-Schlösschens. Der siebte Teil handelt sehr ausführlich von der Geschichte des Freiburger Greiffenegg-Schlössles, von seinen Anfängen bis in die jüngste Vergangenheit.

Der achte Teil schließlich widmet sich der Ausstellung „Greiffenegg und Ramberg EINE FREUNDSCHAFT IN ZEICHNUNGEN“ von 2017 und ihrem Niederschlag in der Freiburger Presse. Ein Literaturverzeichnis rundet das Werk ab.

In einem Anhang werden auf insgesamt 18 Seiten die Stammbäume der Familien Tröndlin, Tröndlin von Greiffenegg, von Greiffenegg und deren zahlreichen Nachkommen (u. a. von Hermann, von Boeckh und vielen anderen) vom 16. bis ins 20. Jahrhundert wiedergegeben.

So wendet sich dieses Buch zunächst an lokalhistorisch Interessierte in Waldshut und in Freiburg i. Br., und an alle, die etwas über den südlichen Schwarzwald, seine Menschen und seine Geschichte erfahren wollen.

Militärisch und phaleristisch (ordenskundlich) Interessierte finden reiche Informationen zur militärischen Karriere eines vorderösterreichisch/österreichischen Offiziers zur Zeit des französischen Kaisers Napoléons I. und des Vormärz, und über die an ihn verliehenen Orden und Ehrenzeichen. Die ausführlichen heraldischen (wappenkundlichen) Teile verfolgen anhand von Grabsteinen, Dokumenten, Zeichnungen und Siegelstempeln/Siegeln die Entwicklung des Familienwappens von seinen Anfängen im 17. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Die einzelnen familienhistorischen Teile und der genealogische (ahnenkundliche) Anhang präsentieren unter Angabe der gut recherchierten exakten Lebensdaten die Familiengeschichte bis fast in die Gegenwart.

Das Werk bietet in großer Breite und unter intensiver Berücksichtigung lokal-, wirtschafts- und militärhistorischer, sowie genealogischer, heraldischer, sphragistischer und architektonischer Details eine beeindruckende Gesamtschau:

Diese zeigt eine für den südlichen Schwarzwald und den Breisgau wirtschaftlich und politisch bedeutende Familie; sowie ihren vielleicht schillerndsten Vertreter, Hermann Gottlob Freiherr von Greiffenegg-Wolffurt, einen Offizier, Spion und Abenteurer im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Möge diesem in so vielerlei Hinsicht überaus interessanten Werk eine reiche Aufnahme beschieden sein.

 

L1668 - Soeben erschienen!

€ 17,00

 


 

 

L0558Wieder lieferbar! 2. Ausgabe!

 

Volle, Henning (unter Mitarbeit von Dr. Lars Adler, Michael Autegruber, Wolfgang Thamm, Hans-Jürgen Ungar und Sascha Wöschler)::

Die Orden und tragbaren Ehrenzeichen des Großherzogtums und der Republik Baden.

 

Freiburg im Breisgau, 2. Ausgabe 2019.

Format 30 x 21 cm, 690 Seiten, durchgehend reich illustriert mit weit über 1.000 Farb- und s/w-Abbildungen, Fadenbindung, Hartkarton-Umschlag. Angeboten mit einer nicht tragbaren nummerierten vergoldeten Medaille mit dem Avers der Medaille des Militär-Carl-Friedrich-Verdienstordens, Durchmesser 60 mm, polierte Platte, in Schutzkapsel.

Die 2. Ausgabe verfügt über eine bessere Bindung und über ein Lesebändchen, der Text blieb unverändert.

 

Nun ist sie also endlich da, die seit langem ungeduldig erwartete Neuausgabe des Buchs über die tragbaren Orden, Ehren- und Abzeichen Badens des weithin bekannten phaleristischen Experten Henning Volle aus Freiburg.

Schon vor über 40 Jahren im Jahre 1976 hat der Autor eine Arbeit mit dem Titel Badens Orden vorgelegt, die 188 Seiten und 23 S/W- sowie eine Farbtafel umfaßte. Es handelte sich damals um den ersten deutschen regionalen Sammler-orientierten Titel nach 1945. Schnell avancierte er zur Baden-Bibel, die zahlreichen Sammlern und Interessierten umfangreich Rede und Antwort stand.

Seitdem hat der Autor weiter gesammelt und umfangreiche Forschungen betrieben. Somit ist das entstandene Buch mit seinen 690 Seiten das Ergebnis dieser über 40-jährigen Forschungsarbeit und kann damit als sein Lebenswerk bezeichnet werden. S. K. H. Maximilian Markgraf von Baden hat dies in einem Vorwort gewürdigt.

Das Werk gliedert sich in mehrere Hauptteile: Einführungen, Orden, Ehrenzeichen, sonstige Dekorationen und Ergänzungen. So geht der erste Hauptteil nach einer kurzen Betrachtung der Landesgeschichte anhand der badischen Wappen auf die Entwicklung der staatlichen Siegel von ca. 1800 bis 1934 ein - was später für die Verleihungsurkunden wichtig ist -, sowie auf das Vorkommen badischer Orden in Wappen und Siegeln. Nach den Kurzbiographien über die jeweiligen Stifter der Orden und Ehrenzeichen folgen detaillierte Ausführungen zur Entwicklung der Verleihungsdokumente vom Anfang des Großherzogtums bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.

Ein weiteres Kapitel geht ausführlich auf die jeweiligen Hersteller der Insignien und die Stempelschneider der Medaillen ein, gefolgt von einem Kapitel über die Entwicklung der Besorgung der Ordensangelegenheiten in Baden. Weitere Ausführungen betreffen Herstellungspreise, Verleihungen an Soldaten jüdischen Glaubens, die Rückgabepflicht, die Nichtausgabe und den Entzug.

In den Kapiteln des zweiten Hauptteils werden dann die einzelnen Orden ausführlich behandelt. Zunächst wird jeweils die Geschichte des jeweiligen Ordens dargestellt, die z. B beim Militärischen Carl-Friedrich-Verdienstorden sogar bis ins Jahr 1986 reicht (dem Todesjahr des letzten Ordensritters). Beim Hausorden der Treue wird die Ordensgeschichte ergänzt um eine vollständige Verleihungsliste der Beliehenen von 1803 bis 1918, bei den anderen Orden werden die Verleihungszahlen (wie schon in der ersten Ausgabe) detailliert aufgeführt.

Jedes dieser Kapitel beschäftigt sich im zweiten Part mit den einzelnen Insignien der jeweiligen Orden und ihrer Entwicklung, beginnend mit der höchsten Klasse bis zur untersten, dargestellt an unzähligen Abbildungen von Avers und Revers samt Detail-Abbildungen, bereichert um Tragebeispiele von Ordensschnallen und alte Träger-Photographien. Wo bekannt, wurden die Maße und Gewichte der dargestellten Stücke angegeben. Sehr hilfreich für die zeitliche Einordnung und unter Umständen für die Identifizierung der Hersteller sind die zahlreich vorhandenen vergrößerten Abbildungen von Medaillons von Sternen und Kreuzen. Beim Orden vom Zähringer Löwen beschäftigt sich der Autor ausführlich mit der Darstellung der Ruine der Burg Zähringen auf dessen Avers-Medaillon und der zeitlichen Einordnung der jeweiligen Malerei. Abgeschlossen werden die Ordens-Kapitel mit der Vorstellung von Verleihungsetuis und -tüten.

Im nächsten Hauptteil (bei Volle Teil 3 und Teil 4 genannt) werden die tragbaren Ehrenzeichen und Medaillen des Staates, des Badischen Frauenvereins und des Gau Badens detailliert behandelt, chronologisch geordnet, beginnend mit der Verdienstmedaille, die als sog. Genius-Medaille schon ab den 1760er Jahren in der Markgrafschaft Baden-Durlach u. a. für Lebensrettung und für die Förderung des Klee-Anbaus vergeben worden ist. Zunächst wird auch hier die jeweilige Geschichte dargestellt, beginnend mit der jeweiligen Stiftung bis zu den letzten Verleihungen. Dabei werden in bestimmten Fällen die historischen Hintergründe sehr ausführlich behandelt, so z. B. die Ereignisse von 1848 und 1849 bei der Medaille des Militär-Carl-Friedrich-Verdienstordens. Auch hier werden, wo bekannt, die Verleihungszahlen angegeben. Daraufhin werden die Stücke der einzelnen Modelle, variante Prägungen (bei Medaillen nach numismatischen Gesichtspunkten!) und tlw. zahlreichen Hersteller-Varianten (wie z. B. bei den Dienstauszeichnungen) in chronologischer Ordnung ausführlich dargestellt, mit Angaben von Maßen und mit Abbildungen von Avers und Revers, tlw. mit zahlreichen großen Detailaufnahmen, auch hier bereichert um Tragebeispiele von Ordensschnallen und alten Träger-Photographien. Größtenteils wird auch hier am Ende jeweils auf Etuis und Verleihungsdokumente umfassend eingegangen.

Im vierten Hauptteil (bei Volle Teil 5) beschreibt der Autor die in badischen Landen vergebenen und getragenen weiteren Dekorationen, so u. v. a. die Dekoration des Kraichgauer Adeligen Damenstiftes, das Kreuz der Domherren von Konstanz, die Kapitelkreuze der Erzdiözese Freiburg in ihren zahlreichen Formen, die Kreuze der schwäbischen Reichsritterschaft, das Kreuz des Albert-Karolinenstifts in Freiburg, die badischen Kammerherren-Schlüssel, die Dienstauszeichnung für Bürgermeister und die Abzeichen des badischen Militärvereins-Verbandes bzw. des Badischen Kriegerbundes.

Abgeschlossen wird das Werk durch den fünften Hauptteil (bei Volle Teil 6 bis Teil 11), worin Volle u. a. auf die Trageweise der badischen Auszeichnungen eingeht, auf die Literatur über badische Orden und Ehrenzeichen, auf bedeutende Sammler und Sammlungen, sowie auf die Statuten. Hier mußte auf die bereits anderenorts veröffentlichten Statuten verzichtet werden, denn eine Aufnahme aller dieser Texte hätte das ohnehin schon grenzwertig handhabbare Volumen des Buches mit Sicherheit gesprengt.

Ganz zum Schluß finden sich noch eine Reihe von kleinen Abzeichen, die aus Anlaß von Familien- und Jubiläums-Feierlichkeiten vom Hause Baden nach 1945 ausgegeben wurden.

Die bei einzelnen Bildern vorhandene leicht dunkle Tönung ist wohl dem Umstand geschuldet, daß sämtliche Abbildungen für einen tiefweißen Hintergrund (also weißes Papier) digital bearbeitet wurden, jedoch für den Druck ein den Augen gefälligeres, leicht Chamois-farbenes verwendet wurde, was diesen Effekt bewirkt.

Der Preis von € 249,00 erscheint hoch (und er ist es auch, absolut gesehen), aber er steht dennoch in keinem Verhältnis zu der ungeheuren Reichhaltigkeit an gebotenen Informationen über das badische Auszeichnungswesen, die immerhin das Ergebnis einer über vierzigjährigen Forschungsarbeit darstellen. Und schließlich ist zu diesem Preis noch nicht einmal ein einfaches Ritterkreuz II. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen in seiner letzten, am häufigsten vorkommenden Ausführung zu bekommen.

An dieser Stelle ist auch dem Verleger, Volker Kricheldorf, zu gratulieren, der das Wagnis auf sich genommen hat, trotz zahlreicher widriger technischer Umstände, das Buch zu veröffentlichen und in sein Verlagsprogramm aufzunehmen.

In seiner Menge an Informationen setzt das detaillierte, erschöpfende, nahezu nicht zu übertreffende Werk neue Standards für künftig erscheinende phaleristische Fachliteratur. Aber es stellt in seiner Gesamtheit eben nicht nur eine phaleristische Fach-Monographie dar, sondern es bietet im besten Sinne von historisch hilfswissenschaftlicher Fachliteratur Überblicke und Einsichten in zahlreiche Bereiche, die zu einem besseren allgemeinen Verständnis der badischen Geschichte führen. Möge es deshalb seinen Weg nicht nur in die Hände zahlreicher Sammler und Händler badischer Orden, Ehrenzeichen, Medaillen und Münzen finden, sondern alle an badischer Geschichte im Allgemeinen Interessierten erreichen und künftig auch und gerade in zahlreichen öffentlichen allgemeinen Bibliotheken, wie auch in jenen von Universitäten, historischen Fakultäten und Museen des Landes zu finden sein.

L0558 - Wieder lieferbares überreich bebildertes unschlagbares Standardwerk! Neuer Preis durch den Verlag!

€ 249,00

 


 

L1662Soeben erschienen!

 

Sauerwald, Peter, und Schmidt, Stefan:

Königlich Preußische Ordensjuweliere. - Gold- und Silbersticker, Hersteller von Ehrenzeichen (bis 1918) und ihre Erzeugnisse, sowie die dekorationsbezogene Tätigkeit der Königlich Preußischen General-Ordens-Kommission (GOK).

 

Reutlingen 2019.

In deutscher Sprache, Format A 4, 179 Seiten mit über 290 Abbildungen.

 

Lange Zeit hat der Nestor der preußischen Ordenskunde, Dr. Peter Sauerwald, an einem Werk über die preußischen Ordensjuweliere und -hersteller gearbeitet. Und nun ist es in Zusammenarbeit mit Stefan Schmidt endlich erschienen, ein wahres Desiderat der Phaleristik seit Jahrzehnten.

Das in 24 Kapitel gegliederte Werk läßt sich in drei Hauptteile aufteilen: Einführung in die Thematik und einzelne Aspekte der Herstellung von preußischen Ordensinsignien und Ehrenzeichen, die Berliner und „außer-Berliner“ mit der Herstellung von preußischen Ordensinsignien und Ehrenzeichen betrauten Personen und Firmen im Einzelnen, und Weitere Aspekte der preußischen Ordenskunde.

Nach einer Einführung in die Thematik (Kapitel 1 und 2) und ausführlichen Erläuterungen zum Begriff der Probemäßigkeit (Kapitel 3) wird auf die Herstellungspreise der Insignien vor und nach 1918 (Kapitel 4 und 5 mit zahlreichen Preistabellen und Übersichten), auf die Anfertigung von Brillantorden (Kapitel 6 mit Preistabellen und Übersichten), auf das Privileg zur Herstellung des Schwarzen Adler-Ordens von 1701 (Kapitel 7), auf die Bearbeitungstechnik des Guillochierens (Kapitel 8) und auf die Etuis der Orden und Ehrenzeichen (Kapitel 9 mit einer umfangreichen Preistabelle) eingegangen. Die nächsten Kapitel berichten über die Feingehaltsangaben und Punzierungen auf preußischen Orden und Ehrenzeichen (Kapitel 10), über die Anfertigung von Zweitexemplaren, Miniaturen und Ordensschnallen bis 1918 (Kapitel 11 mit zahlreichen Abbildungen aus Verkaufsprospekten und einzelnen beispielhaften Objekten, immer mit Avers und Revers), über die Herstellung von Orden während des Ersten Weltkriegs (Kapitel 12 mit Photographien der einzelnen Schritte bei der Herstellung des Eisernen Kreuzes II. Klasse) und über die Differenzierung der offiziellen Prägungen tragbarer Medaillen zu den Arbeiten verschiedener Berliner Metallprägeanstalten (Kapitel 13).

Mit den beiden nächsten Kapiteln über die Berliner Hersteller und Lieferanten von Orden und Ehrenzeichen (Kapitel 14) und die großen Ordensmanufakturen (Kapitel 15) im Allgemeinen nimmt nun der Hauptteil über die Hersteller seinen Anfang.

Das 16. Kapitel beschreibt in alphabetischer Reihenfolge die zahlreichen Berliner Ordensjuweliere, Hersteller und Lieferanten von Ordensinsignien und Ehrenzeichen sowie Stempelschneider, die mit Entwurf und Herstellung von Ehrenzeichen betraut waren. Die einzelnen Artikel enthalten, wo vorhanden, detaillierte biographische Informationen zu den genannten Personen und ihren Firmen. Sie werden wo vorhanden begleitet von Abbildungen (vorwiegend mit Avers und Revers) von durch diese gefertigten Stücken, mit ausführlichen Beschreibungen und Herstellungshinweisen, und Detailphotographien der von ihnen verwandten Ritzmarken und Punzen – hier ist zu sehen, wie sie auszusehen haben! Das nächste, 17. Kapitel beschreibt ebenfalls in alphabetischer Reihenfolge eine Reihe Ordensjuweliere außerhalb Berlins und auch außerhalb des Deutschen Reiches, von denen bekannt ist, daß sie ebenfalls preußische Ordensinsignien hergestellt haben.

Mit dem Kapitel über die staatliche Einziehung der bis 1918 verliehenen Auszeichnungen (Kapitel 18 mit einer Preistabelle und Textbeispielen von diesbezüglichen Anschreiben der Generalordenskommission) nimmt der dritte Teil über allgemeine Aspekte des preußischen Ordenswesens seinen Anfang. Weiter wird eingegangen auf: Verleihungskriterien (Kapitel 19), das preußische Hofrangreglement von 1877 (Kapitel 20), auf die amtlich autorisierte Trageweise von Orden und Ehrenzeichen (Kapitel 21), auf die Verleihungen des Roten Adler-Ordens und des Kronen-Ordens mit Schwertern von 1848 bis 1918 (Kapitel 22) und auf moderne Nachfertigungen auf Basis der vor Jahren schon veröffentlichten Klassifizierung von Orden und Ehrenzeichen (Kapitel 23). Abgeschlossen wird das Werk im 24. Kapitel mit einem umfangreichen Literatur-Verzeichnis, in dem auch Dr. Sauerwalds bisher veröffentlichten diesbezüglichen 30 (!) Artikel (von zahlreichen weiteren) genannt sind, was für Recherchen überaus hilfreich ist. Zum Schluß ist ein Register der einzelnen Fabrikanten-Namen mit Seitenverweisen zu finden.

Ein solches Werk, das auf einer ungeheuren Sammlung so unterschiedlicher Informationen basiert, kann nicht komplett sein, und will es hoffentlich auch nicht. Immer wird es einzelne, u. U. auch wichtige Informationen geben, die die Autoren, aus welchen Gründen auch immer, nicht erreicht haben. Das liegt in der Natur der Sache begründet, denn wenn man als Autor wirklich alle Informationsquellen abgegrast hat, dann wird es notwendig, einen Schnitt zu machen, denn sonst kommt es nie zu einer Veröffentlichung.

Und somit stellt ein solches Werk, gerade als Erstveröffentlichung zu einem bestimmten Thema, immer den aktuellen Stand der Forschung des Autors bzw. der Autoren dar, und muß auch als Aufforderung an die sachkundigen Leser betrachtet werden, ihre eigenen eventuell ergänzenden Erkenntnisse in weiteren Fachartikeln einer interessierten Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen.

Und so erlaubt sich auch der Rezensent an diesem Ort einige wenige Ergänzungen anzumerken:

1) In den alphabetischen Aufzählungen der Hersteller ist Carl Ludwig Finster bzw. Fünster, der laut Feder (Feder, Klaus: Johanniter in Deutschland. Erscheint 2020) im 18. Jh. Insignien des Johanniterordens gefertigt hat, nicht genannt.

2) Im Artikel über Emil August Albert Wagner werden zwei Ritzmarken mit einem in der Mitte gekreuzten „W“ (Abb. S. 133 und S. 142 unten) dieser Firma zugeschrieben. Wie jedoch aus der Revers-Abbildung eines von der Firma Hermann Julius Wilm in Berlin gefertigten Abzeichens des Berliner Union-Klubs zu sehen ist, verwendete eben diese Firma ein solches „W“ als Firmen-Logo. Somit scheint Wilm seine Ritzmarke zu einem unbekannten Zeitpunkt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von einem „W“ mit einem doppelten Anstrich in ein in der Mitte gekreuztes „W“ geändert zu haben.

3) Im Artikel über die Firma Sy & Wagner fehlt der Hinweis, daß die zu Beginn des Ersten Weltkrieges von ihr hergestellten Eisernen Kreuze II. Klasse im Bandring mit einer Punze „S-W“ gekennzeichnet waren.

4) Die sehr selten vorkommende Stichelmarke „Z“ (S. 150) eines Kreuzes der Rechtsritter des Johanniterordens, die auch auf Kreuzen der Ehrenritter zu finden ist, dürfte wohl eher dem Hersteller R. Ziech zuzuordnen sein, da die lineare (nicht gestichelte) Ritzmarke „Z“ oder die Punzierung „ZEHN“ im Zylinder deutlich häufiger vorkommen.

Diese minimalen Ergänzungen schmälern jedoch den hohen wissenschaftlichen Gesamtwert des Werkes in keiner Weise. Ganz im Gegenteil wird hierdurch der interessierte Leser doch geradezu animiert, seine eigenen Schätze doch einmal genauer zu betrachten und sich ans Schreibpult zu setzen, um die Ergebnisse seiner Beobachtungen zu Papier zu bringen.

Der sehr günstige Preis von nur 25,00 € für ein solches, sehr detailliert erarbeitetes und überreich bebildertes, fest gebundenes Buch im Format A 4 muß geradezu als absolut unschlagbar und im definitiv positiven Sinn schwäbisch bezeichnet werden (Der Steinach-Verlag ist in Reutlingen, im Herzen des Schwabenlandes angesiedelt!). Und so beweisen Autoren und Verlag, daß auch heute noch höchst informative, wissenschaftlich fundierte und reich bebilderte Bücher mit festem Einband möglich sind!

Fazit: Nicht nur für Sammler und Händler von preußischen Orden und Ehrenzeichen allein, sondern auch für alle an der Phaleristik im Allgemeinen Interessierte, für Fachleute der Gold- und Silberschmiedekunst, für Numismatiker, Wirtschafts- und Allgemein-Historiker ist dieses Werk uneingeschränkt zu empfehlen. Unbedingt!.

L1662 - Soeben erschienen!

€ 25,00

 


 

 

L1659Soeben erschienen!

 

Henneresse, Dominique:

Ordres et Décorations du Saint-Siège.

[Orden und Ehrenzeichen des Heiligen Stuhls.]

 

Vatikanstadt 2019.

In französischer Sprache, Format 32,5 x 22,5 cm, 554 durchwegs überreich in Farbe illustrierte Seiten, gebunden, zusammen mit dem vollständigen Textbuch in englischer Sprache, mit allen Bildbeschreibungen, Format 32 x 22 cm, 232 Seiten, kartoniert (2 Bände mit einem Gesamtgewicht von ca. 4,5 kg!). 

 

Seit alters her ist Heiliger Stuhl [Santa Sede] die offizielle Bezeichnung für den Amtssitz des (katholischen) Papstes, des Bischofs von Rom und des weltweiten Oberhaupts der Katholischen Kirche. Als solcher ist er auch ein Subjekt des Völkerrechts gleich einem unabhängigen Staat; ja er gilt sogar als das älteste, heute noch bestehende völkerrechtliche Subjekt überhaupt. Die Entstehungszeit aller heute weltweit existierenden Staaten ist jüngeren Datums als die des Heiligen Stuhls. 

Davon ist der im Prinzip seit dem 8. Jahrhundert existierende Kirchenstaat [Stato della Chiesa], aus dem Patrimonium Petri hervorgegangen, zu unterscheiden, der das weltliche Territorium des Heiligen Stuhls in Mittelitalien meint, und dessen Souverän über Jahrhunderte der Papst war. Mit der Einnahme Roms im Sommer 1870 nahm die weltliche Herrschaft des Papstes vorerst ihr Ende. 

Vom Begriff Kirchenstaat ist der des Vatikans [Vaticano] wiederum zu unterscheiden. Vatikan meint einerseits das auf dem römischen Vatikan-Hügel gelegene Areal des Petersdoms und des sog. Apostolischen Palastes mit ihren Nebengebäuden und umgebenden Gärten. Er bezeichnet aber auch das Territorium des Staates der Vatikanstadt [Stato della Città del Vaticano], das durch die Lateranverträge zwischen dem Königreich Italien und dem Heiligen Stuhl vom 11. Februar 1929 aus dem vorgenannten Areal als ein völkerrechtlich unabhängiger Staat mit dem Papst als Souverän gebildet wurde und seither als solches existiert. 

Es war und ist jedoch immer nur der Papst als Inhaber des Heiligen Stuhls und damit der völkerrechtlichen Souveränität, der oder in dessen Auftrag oder mit dessen Genehmigung Orden und Ehrenzeichen gestiftet und verliehen wurden und werden. So wurden und werden weder im Namen des Kirchenstaates noch des Vatikans bzw. des Staates der Vatikanstadt noch im Namen der Katholischen Kirche im Allgemeinen Orden und Ehrenzeichen gestiftet oder verliehen. 

Dominique Henneresse, Generalsekretär der Société des amis du Musée national de la Légion d’honneur et des ordres de chevalerie in Paris, hat nunmehr, nach langjähriger Vorbereitungszeit sein Werk über die Orden und Ehrenzeichen des Heiligen Stuhls, ihre Geschichte und Entwicklung von ihrem Anbeginn bis in die Gegenwart vorgelegt. 

Der voluminöse und opulent ausgestattete Hauptband ist in insgesamt fünfzehn klar voneinander abgegrenzte Kapitel unterteilt. So beschäftigt sich das erste Kapitel mit den heute erloschenen Ritterorden des Heiligen Stuhls, so u. a. mit dem Orden der Goldenen Miliz [Ordo Militiae Auratae] (auch als Orden vom Goldenen Sporn bezeichnet) und dem aus diesem im Jahre 1841 hervorgegangenen und bis 1905 existierenden Orden vom hl. Papst Sylvester oder von der Goldenen Miliz [Ordo Sancti Silvestri Papae sive Equestri Militiae Auratae]. Das zweite Kapitel beschäftig sich mit dem Allerhöchster Orden der Miliz Unseres Herrn Jesus Christus [Ordo Supremus Militia Domini Nostri Jesu Christi] (auch als Päpstlicher Christus-Orden bezeichnet). Im dritten Kapitel wird der Orden von der Ritterlichen Goldenen Miliz [Ordo Equestri Militiae Auratae] (auch als Orden vom Goldenen Sporn bezeichnet) vorgestellt. Das vierte Kapitel geht auf den Pius-Orden [Ordo Pianus] (seit 1847) ein, das fünfte auf den Orden des hl. Gregors des Großen [Ordo Sancti Gregorii Magni] (seit 1831) und das sechste auf den Orden des hl. Papstes Sylvester [Ordo Sancti Silvestri Papae] (seit 1905). In jedem der vorgenannten Kapitel wird die jeweilige Geschichte der Orden, ihre Insignien und deren Entwicklung, ihren Uniformen, Trachten und Ehrenwaffen, von den Anfängen bis zu ihrem Ende bzw. bis zur Gegenwart, ausführlich dargestellt. 

Im sehr umfangreichen siebten Kapitel werden unter der Überschrift Offizielle Auszeichnungen die zahlreichen tragbaren und nicht tragbaren, zivilen und militärischen, allgemeinen und besonderen Benemerenti-Medaillen [Numisma Benemerenti] seit 1817, nach Pontifikaten gegliedert, und das 1888 gestiftete Ehrenzeichen (auch als Ehrenkreuz bezeichnet) Pro Ecclesia et Pontefice [Signum Honoris Pro Ecclesia et Pontefice] vorgestellt. Das achte Kapitel behandelt die besonderen Päpstlichen Auszeichnungen wie die Goldene Rose und die sehr selten vergebenen Stocco und Berretone. 

Im neunten Kapitel werden die Kreuze und Insignien, die mit Zustimmung des Papstes gestiftet wurden, vorgestellt, so das Mitglieds-Abzeichen der Gesellschaft der Advokaten des Hl. Petrus, das Kreuz der Ehren-Kammerherrn des Hl. Hauses zu Loretto (sog. Loretto-Kreuz), das Zeichen der Pilgerfahrt nach Jerusalem (sog. Jerusalem-Pilgerkreuz oder Pilgerkreuz vom Hl. Land), das Laterankreuz [Croce Lateranense] und das Ehrenzeichen der Vereinigung der päpstlichen Ritter [Insigne de l’association des chevaliers pontificaux]. 

Im zehnten Kapitel folgen die vom Heiligen Stuhl verausgabten militärischen Erinnerungsmedaillen von 1815 bis 2016. Das elfte Kapitel behandelt die tragbaren und nicht tragbaren Prämien-Medaillen der Päpstlichen Akademien, Universitäten und Militärschulen. Das zwölfte Kapitel stellt tragbare Erinnerungsmedaillen vor, die als Belohnung vergeben wurden, ebenfalls gegliedert nach Pontifikaten. 

Im dreizehnten Kapitel werden Päpstliche Amts- und Funktions-Insignien und deren Entwicklung vorgestellt, so u. a. der sog. Mohren-Orden und die verschiedenen Ketten, Uniformen und Trachten der Kämmerer, Bussolanti und Päpstlichen Edelleute. 

Das vierzehnte Kapitel behandelt die Geschichte und Insignien der Erzbruderschaft und des königlichen Hospital- und Militär-Ordens vom Heiligen Grab [archiconfrèrie et ordre royal, hospitalier, militaire du Saint-Sépulcre] (in Frankreich) und das fünfzehnte Kapitel die Geschichte, Insignien, Uniformen und Trachten des aus dem Ritterschlag vom Heiligen Grab hervorgegangenen Ritterordens vom Heiligen Grab von Jerusalem [Ordo Equestris Sancti Sepulcri Hierosolymitani]. Ein fundiertes bibliographisches Verzeichnis rundet schließlich das Werk ab. 

Die einzelnen Kapitel sind insgesamt mit nahezu 1.900 (!) Abbildungen ausgestattet, von Ordensinsignien und Ehrenzeichen, meist mit Avers und Revers, teilweise in vielen Varianten, von Verleihungsurkunden und Dokumenten, Ordensuniformen, -trachten und Ehrenwaffen, Träger-Abbildungen aus Statuten, auf Gemälden und Photographien. So stellt das Werk quasi auch eine Zusammenfassung der bisher erschienen Werke zum Thema Heiliger Stuhl oder von Teilen darüber dar, so u. v. a. von Bascapé, Brambilla, Cardinale, van Duren, Guigue de Champvans, von Heyden und Schulze. 

Erschienen in französischer Sprache, auch heute noch die Sprache der internationalen Diplomatie, verfügt das Werk über einen separaten Ergänzungsband mit dem vollständigen Text nebst allen Bildbeschreibungen in englischer Sprache, was seine Handhabung durch paralleles Lesen überaus praktisch macht. Nicht nur durch das Vorwort von Kardinalstaatssekretär (seit 2013) Pietro Parolin, sondern auch durch sein Erscheinen im Verlag der Libreria Editrice Vaticana, Vatikanstadt, kann es geradezu als offizielles Werk des Heiligen Stuhls über seine Orden und Ehrenzeichen betrachtet werden. Am Abend des 29. Oktober 2019 ist das Werk unter Anwesenheit zahlreicher Mitglieder des beim Heiligen Stuhl akkreditiertem Diplomatischen Korps von Kardinalstaatssekretär Parolin feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt worden. 

Es kann ohne Übertreibung festgestellt werden, daß es, was die die Phaleristik des Heiligen Stuhls betrifft, eine Zeit vor und eine Zeit nach Erscheinen dieser Bibel der vatikanischen Auszeichnungen gibt, als so grundlegend ist seine Bedeutung einzuschätzen. Somit kann es absolut uneingeschränkt jedem empfohlen werden, der sich für die Orden und Ehrenzeichen des Heiligen Stuhls, ihre Geschichte und Entwicklung im Allgemeinen, für ihre Bedeutung im Konzert der internationalen Diplomatie, aber auch für ihre Bedeutung in den militärischen Auseinandersetzungen aus Anlaß der nationalen Einigung Italiens oder für die Geschichte des Heiligen Stuhls und der Katholischen Kirche im 19., 20. und 21. Jahrhundert im Allgemeinen interessiert. Auch der Numismatiker und der Interessent an päpstlichen nicht tragbaren Medaillen findet reiche Informationen. Und schließlich ist das Werk für jeden von hohem Interesse, der schlicht und einfach ein voluminöses, überreich bebildertes Werk als Bilderbuch betrachten möchte. 

L1659 - Soeben erschienenes überreich bebildertes unschlagbares Standardwerk!

€ 84,00

 


 

L1655Vor kurzem erschienen!

 

Chefdebien, Anne de, Dutheil, Tom, und Trouplin, Vladimir:

Une certaine idée de la France . . . et du monde - Charles de Gaulle à travers ses décorations.

[Eine bestimmte Idee von Frankreich . . . und der Welt - Charles de Gaulle durch seine Auszeichnungen.]

 

Brüssel 2019.

In französischer Sprache, 27 x 23 cm, 352 Seiten, durchweg in Farbe illustriert, kartoniert, 1.560 g.

 

Vor über 20 Jahren erschien der von G. Andreas Tammann und Engelbert Hommel herausgegebene Titel Die Orden und Ehrenzeichen Konrad Adenauers - The Orders and Decorations awarded to Konrad Adenauer, (Bad Honnef-Rhöndorf 1999) in dem 16 internationale Ordensexperten und Fachautoren die an den ersten Deutschen Bundeskanzler verliehenen Orden und Ehrenzeichen in deutscher und englischer Sprache vor dem historischen Hintergrund ihrer Verleihungen vorstellten. 

Lange schon reifte auch bei Anne de Chefdebien, Kuratorin des Musée national de la Légion d’honneur et des ordres de chevalerie in Paris, das Vorhaben, ein solches Werk über die Auszeichnungen von Charles de Gaulle zu publizieren, besonders nach den erfolgreichen Veröffentlichungen über die Orden Kaiser Napoléons I. (Jean Tulard (Hg.): La berline de Napoléon - Le mystère du butin de Waterloo [Die Berline Napoleons - Das Mysterium der Beute von Waterloo.] Paris 2012.) und Kaiser Napoléons III. (Anne de Chefdebien und Laurence Wodey (Hg.): Écrins Impériaux - Splendeurs Diplomatiques du Second Empire. [Kaiserliche Schatullen - Diplomatischer Glanz des Zweiten Kaiserreichs.] Paris 2011). Politische Umstände während der Präsidentschaft François Hollandes, der Frankreich von 2012 bis 2017 regierte, verhinderten jedoch dieses Vorhaben vorerst. 

Nunmehr erschien im vergangenen Jahr endlich das 352 Seiten starke Werk über die Auszeichnungen des dritten bedeutenden Franzosen der neueren Zeit unter der Herausgeberschaft von Anne de Chefedebien, Tom Dutheil und Vladimir Trouplin. Der Präsident der französischen Republik (seit 2017) Emmanuel Macron selbst hat das Vorwort geschrieben; und ein starkes Team von 22 international renommierten Ordensexperten und Fachautoren wirkte an dem Werk mit. 

Im ersten der vier Teile, das mit « Il n’y a pas de France sans épée » [Es gibt kein Frankreich ohne Schwert] überschrieben ist, wird auf de Gaulles militärische Karriere bis 1939 eingegangen und auf die Auszeichnungen, die ihm in diesem Zeitraum verliehen wurden. Dabei sind seine noch vorhanden Original-Auszeichnungen in Farbe abgebildet, Ersatz-Exemplare in Schwarz-Weiß. 

Der zweite Teil, überschrieben mit « Une certaine idée de la France » [Eine bestimmte Idee von Frankreich], beschreibt vor dem Hintergrund seines weiteren Werdegangs als Militär und Politiker die von ihm selbst gestifteten und vergebenen Auszeichnungen, z. B. den Befreiungs-Orden [Ordre de la Libération] und die Medaille des französischen Widerstands [Médaille de la Résistance française]. Weiter werden die Insignien vorgestellt, die er in seiner Eigenschaft als Ordens-Großmeister getragen hat: Die nur von de Gaulle getragene Großmeister-Kollane des Befreiungs-Ordens, die Kollane des Nationalen Ordens der Ehrenlegion [Ordre national de la Légion d’honneur] der Dritten französischen Republik, dessen Großmeister er von 1945 bis 1946 war, und die der Vierten und Fünften Republik, deren Großmeister er von 1959 bis 1969 war, sowie die Großkreuz-Insignien des Nationalen Verdienstordens [Ordre national du Mérite], dessen Stifter und Großmeister er von 1963 bis 1969 war. 

Im dritten Teil, überschrieben mit « Une certaine idée du Monde » [Eine bestimmte Idee von der Welt], wird zunächst ausführlich auf die europäische und überseeische Außenpolitik de Gaulles eingegangen. Danach werden die an ihn verliehenen ausländischen Orden und Ehrenzeichen im Einzelnen vorgestellt, innerhalb der Kontinente alphabetisch nach Staaten geordnet. Ihre jeweilige Geschichte und die Verleihungsumstände werden dargestellt, ihre Insignien, und wo vorhanden, werden auch die Verleihungsurkunden sowie Photographien der entsprechenden Ereignisse abgebildet. Darunter sind eine ganze Reihe seltener und sogar einzigartiger Ordensinsignien zu sehen, so u. v. a. die Dekoration der Co-Fürsten von Andorra [Insigne des co-princes d’Andorre] (ein Amt, das de Gaulle in seiner Eigenschaft als französischer Staatspräsident innehatte), der Bruststern zum Großkreuz des Nationalordens [Ordre National] der Republik Elfenbeinküste in besonderer Ausführung mit Brillanten, die Groß-Kollane des königlich kambodschanischen Ordens der Unabhängigkeit, die Sonderklasse (Kollane) des Mohammed-Ordens [Ouissam al-Muhammadiya] des Königreichs Marokko und die Kollane des Ordens der Zwei Flüsse [وسام الرافدين - Wissam Al-Rafidain] der Republik Irak. Durch dieses Kapitel wird eindrücklich vor allem die französische Außenpolitik in der Dekade von de Gaulles Regierung beleuchtet. Überaus interessant ist dabei auch, aus welchen Staaten er keine Auszeichnungen erhalten hat, so, obwohl direkter Nachbar Frankreichs, aus den diktatorischen Spanien und Portugal, aber auch aus den Niederlanden und aus Österreich. 

Der vierte Teil der Anhänge [Annexes] stellt die an de Gaulle verliehenen nicht offiziellen Auszeichnungen aus Frankreich und der ganzen Welt vor und liefer eine detaillierte chronologische Aufstellung aller Verleihungen. Eine Liste der Mitarbeiter an dem Buch, ein Index, eine Dankesadresse und eine Nachweisliste der 334 Abbildungen runden das Werk ab. 

Trotz der nicht leicht zugänglichen französischen Sprache erschließt sich dem Leser das Werk durch die zahlreichen Abbildungen von Ordensinsignien, Ehrenzeichen, Verleihungsurkunden, Portraits und Photographien de Gaulles. Allerdings wären englischsprachige Bildbeschreibungen durchaus hilfreich für die internationale Leserschaft gewesen. 

Dennoch ist dieses Werk unbedingt und uneingeschränkt zu empfehlen; zunächst für alle, die sich von den Orden und Ehrenzeichen Frankreichs wie auch der ganzen Welt fesseln lassen möchten, die heute im Musée de l’ordre de la Libération [Museum des Befreiungs-Ordens] in Paris ausgestellt sind; ebenso für die am Lebenswerk eines großen französischen Patrioten, Initiators der deutsch-französischen Freundschaft und Vordenkers der französischen Einigung Interessierten. Weiter auch für alle, die etwas erfahren möchten über das Ende der direkten französischen Kolonialpolitik und für die geschichtliche Entwicklung der französischen Außenpolitik in der Dekade von de Gaulles Regierungszeit. Und nicht zuletzt für diejenigen, die einfach ein hervorragend illustriertes Bilderbuch über die Orden und Ehrenzeichen dieser Welt mit zahlreichen Seltenheiten betrachten wollen. 

L1655 - Vor kurzem erschienenes überreich bebildertes unschlagbares Standardwerk!

€ 48,00

 


 

  

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07 MA-032 Hoch mB-072Sehr verehrter Kunde und Sammlerfreund!

 

Ich freue mich sehr, Sie hier auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen. Wir arbeiten nunmehr in Kooperation mit Europas bedeutenstem numismatischen Auktionshaus

 

Logo-Kuenker

 

als dessen Repräsentant, Experte für Orden und Ehrenzeichen und Autor von Auktionskatalogen ich seit längerem tätig bin.

 

Wir haben uns das hehre Ziel gesetzt, den hohen Standard, für den dieses namhafte Auktionshaus in Osnabrück seit vielen Jahren steht, auch für den Bereich der Orden und Ehrenzeichen umzusetzen. So garantieren auch wir ohne zeitliche Begrenzung (d. h. laut gesetzlicher Regelung für die Dauer der Existenz unserer Firma) für die Originalität aller von uns angebotenen und verkauften Stücke (sowit die in der jeweiligen Beschreibung nicht anders vermekt ist).


Unser gesamtes umfangreiches Angebot ist auf den Seiten des Verzeichnisses Verkauf zu sehen. Wir sind stolz darauf, Ihnen auf den Seiten Neu im Angebot und Gesamtangebot des Unterverzeichnisses Orden & Ehrenzeichen unser überaus reichhaltiges Angebot an


O r d e n  und  E h r e n z e i c h e n ,
O r d e n s s c h n a l l e n  und  – m i n i a t u r e n ,

M ü n z e n  und  M e d a i l l e n  sowie
U r k u n d e n  und  D o k u m e n t e n ,


aus


D e u t s c h l a n d  und seinen zahlreichen  B u n d e s s t a a t e n  und  - l ä n d e r n ,
den  L ä n d e r n  E u r o p a s
und aus vielen  L ä n d e r n  d e r  g a n z e n  W e l t ,
aus  V e r g a n g e n h e i t  und  G e g e n w a r t


vorstellen und anbieten zu können. Auch eine große Anzahl an in- und ausländischer


p h a l e r i s t i s c h e r  (ordenskundlicher)  F a c h l i t e r a t u r ,


sowohl neu als auch antiquarisch, ist bei uns auf den Seiten Neu im Angebot und Gesamtangebot des Unterverzeichnisses Fachliteratur zu finden. Zeitschriften und Auktionskataloge finden Sie unter Zeitschriften etc. .

 

Ich habe mich bemüht, die Beschreibungen der hier angebotenen Stücke so genau wie möglich zu verfassen. Ich weise hier auch ausdrücklich darauf hin, daß auf dieser Homepage auch Kopien (bzw. "entwertete" Fälschungen!) zum Kauf angeboten werden, die die Punze "COPY" tragen. Wir bitten auch diese Objekte aus den folgenden Gründen an:

1. Um den Interessenten schlicht und einfach bekannt zu geben, daß es diese Fälschung bzw. Kopie gibt.

2. Um zu demonstrieren, daß man solche Fälschungen durch diese Punzierung quasi "entwerten" und dann für die Sammlerschaft relativ ungefährlich anbieten kann.

3. Um Sammlern mit einem sogen. "kleinen Geldbeutel", die sich ein teueres Originalexemplar nicht leisten können, die Möglichkeit zu geben, solche Objete für ihre Sammlung zu einem günstigen Preis im Verhältnis zum Preis eines Originals zu erwerben.

4. Um so zu zeigen, daß auch solche sogen. "Gurken" noch zu etwas nützlich sein können.

(Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, daß ich bisher deutlich feststellen konnte, daß Objekte mit der Punze "COPY" gewöhnlich sehr lange "liegen bleiben", ja sogar quasi unverkäuflich sind, jedoch identische - nicht von mir angebotene - Exemplare, die vollkomen korrekt als "Nach-", "Sammleranfertigung" , "Kopie" oder so ähnlich beschrieben, aber nicht mit einer "COPY"-Bezeichnung versehen sind , verhältnismäßig schnell und zu recht guten Preisen verkauft werden. Da frage ich mich denn schon auch - ohne irgend jemandem zu nahe treten zu wollen - warum wohl . . .  Honi soit, qui mal y pense!)

 

Um die angebotenen Stücke und Titel in größerer Ansicht betrachten zu können, klicken Sie bitte auf die entsprechende Bildverkleinerung auf der jeweiligen Seite, womit das entsprechende Bild vergrößert wird. Durch Klicken auf die graue Umgebung verschwindet die vergrößerte Ansicht wieder.

 


Die Seite Numismatica zeigt Münzen, nicht tragbare Medaillen, Papiergeld und  historische Wertpapiere. Auf der Seite Historica & Militaria sind Historica, Urkunden, Dokumente und Autographen, Militaria und historische Waffen zu finden, und auf der Seite Sonstiges schließlich noch einige sonstige Antiquitäten.


Fachkundige Erfahrung aus über dreißigjähriger Tätigkeit im Handel mit Orden und Ehrenzeichen, wie auch meine umfangreiche Fachbibliothek (mit über 6.000 phaleristischen Einzeltiteln) unterstützen mich dabei, die hier angebotenen Stücke genauest möglich zu identifizieren, zu beschreiben und zu bewerten. Darüber hinaus erhalte ich auch zahlreiche Informationen durch meine Mitgliedschaften

   
Logo-DGO in der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e.V. – DGO  (Deutschland),

Logo-OMRS in The Orders and Medals Research Society – ORMS  (Großbritannien und Commonwealth),

Logo-OMSA in The Orders and Medals Society of America – OMSA  (Vereinigte Staaten von Amerika),

 Logo-MCCC in The Military Collector's Club of Canada – MCCC  (Kanada),

Logo-SuT in der Association Symboles et Traditions – S&T  (Frankreich), 

 Logo-MSOI in der Medal Society of Ireland – MSOI – (Irland), 

Logo-MEDEC im Circle Historique de collectionneurs de décorations et médailles – MEDEC – (Belgien), 

Logo-OeGOin der Österreichischen Gesellschaft für Ordenskunde – ÖGO – (Österreich), 

Logo-OHS in der Ordenshistorisk Selskab – OHS – (Dänemark), 

  Logo-SSP  in der Société Suisse de Phaléristique – SSP – (Schweiz), 

Logo-SKF im Studiekring Faleristiek – SKF  (Belgien und Niederlande), 

Logo-SFS in der Slovenská Faleristická Spolocnost SFS (Slowakei),

Logo-BAM im Verein der Freunde des Bayerischen Armeemuseums e.V.  (Deutschland),

Logo-WGM im Verein der Freunde des Wehrgeschichtlichen Museums Rastatt e. V. ( Deutschland), 

Logo-SAMNLHOC in der Société des amis du musée national de la Légion d'honneur et des ordres de chevalerie, Paris  (Frankreich) und

 

im Kirchengeschichtlichen Verein des Erzbistums Freiburg im Breisgau e. V.  (Deutschland).

  

Des Weiteren bin ich als Experte für Orden und Ehrenzeichen u. a. für die numismatischen Auktionshäuser Heidelberger Münzhandlung Herbert Grün e. K. in Heidelberg, Eppli in Stuttgart, Hess-Divo AG und SINCONA Swiss International Coin Auction AG (hier auch als Autor von Auktionskatalogen), beide in Zürich / Schweiz, für die Münzenhandlung Helmut Stapf in Gernsheim, sowie als Sachverständiger für verschiedene in- und ausländische staatliche Ermittlungsbehörden. Von mir verfaßte Fachartikel, Buchrezensionen und Berichte werden in zahlreichen Publikationen des In- und Auslands veröffentlicht, so u. a. in Militaria, Münzen und Sammeln, Geldgeschichtliche Nachrichten, Der Johanniterorden in Baden-Württemberg und Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Ordenskunde.


Unsere Homepage will nicht nur Schaufenster, sondern auch Informationsmedium sein. Dehalb können Sie auf den Seiten Termine, Aktuelles und Diebstahl, zu finden unter dem Verzeichnis Informationen dieser Homepage, Termine von ordenskundlichen und historischen Interesse in Erfahrung bringen und Neuigkeiten und Zeitungsberichte im Zusammenhang mit Orden und Ehrenzeichen und Informationen zu Diebstählen von Orden und Ehrenzeichen abrufen. Die Seite Über uns informiert Sie kurz über meine Firma und mich selbst. Von der Seite Links aus können Sie direkt zu Homepages anderer Händler von Orden und Ehrenzeichen, von Sammlervereinen und zahlreichen weiteren ordenskundlich relevanten Homepages gelangen. Ich bitte Sie, vor allem in diesem Zusammenhang meinen untenstehenden Haftungsausschluß zu beachten. Auf den Seiten Abkürzungen A-M und Abkürzungen N-Z sind die auf dieser Homepage verwendeten Abkürzungen und deren Auflösungen zu finden.


Unter dem Verzeichnis AGBs & Rechtliches können Sie sich über meine AGBs  (Allgemeine Geschäftsbedingungen - darin enthalten Informationen u. a. über unsere Geschäfts-, Liefer- und Zahlungsmodalitäten), über die Versandmodalitäten (Versandinformationen), Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung und den Haftungsausschluß informieren. Ich weise Sie hiermit ausdrücklich auch an dieser Stelle darauf hin, daß Sie durch Übermittliung Ihrer Bestellung meine Allgemeinen Geschäftsbedingungen einschließlich der Versandinformationen, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung und Haftungsausschluß vorbehaltslos akzeptieren.


Leider verfüge ich über kein Ladengeschäft. Somit sind Besuche in meinen Geschäftsräumen nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Terminabsprache möglich!

 

Sollten Sie inhaltliche oder technische Fehler oder Fehlfunktionen bemerken, wäre ich Ihnen sehr dankbar für einen diesbezüglichen Hinweis an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Für Ihre Bemühungen vielen Dank im Voraus!


Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß und Erfolg bei der Durchsicht meiner Seiten und sehe gerne Ihrer geschätzten Bestellung entgegen.


Michael Autengruber

 


 

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Haftungsauschluß (laut § 11 der AGBs)

 

§ 11 Haftungsausschluß betr. die Internetpräsenz des Verkäufers als deren Autor

 

11.1. Inhalt der Onlinedarstellungen

 

11.1.1. Der Verkäufer als Autor der Internetpräsenz (innerhalb dieses Paragraphen nachfolgend „Autor“ genannt) übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.

 

11.1.2. Alle Darstellungen sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder die gesamte Darstellung ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

 

11.2. Verweise und Links

 

11.2.1. Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern.

 

11.2.2. Der Autor erklärt hiermit ausdrücklich, daß zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten hat der Autor keinerlei Einfluß. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten / verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden.

 

11.2.3. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb der eigenen Internetdarstellung gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Autor eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen, Linkverzeichnissen, Mailinglisten und in allen anderen Formen von Datenbanken, auf deren Inhalt externe Schreibzugriffe möglich sind. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

 

11.3. Urheber- und Kennzeichenrecht

 

11.3.1. Der Autor ist bestrebt, in allen Darstellungen und Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Texte, Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Objekte zu beachten, von ihm selbst erstellte Texte, Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Objekte zu nutzen oder auf lizenzfreie Texte, Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Objekte zurückzugreifen.

 

11.3.2. Alle innerhalb der Internetpräsenz genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluß zu ziehen, daß Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind!

 

11.3.3. Sollte sich auf den jeweiligen Seiten dennoch ungekennzeichnete, aber durch fremdes Copyright geschützte Texte, Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Objekte befinden, so konnte das Copyright vom Autor nicht festgestellt werden. Im Falle einer solchen unbeabsichtigten Urheberrechtsverletzung wird der Autor das entsprechende Objekt nach Benachrichtigung aus seiner Publikation entfernen bzw. mit dem entsprechenden Copyright kenntlich machen.

 

11.3.4. Texte, Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen, Objekte sowie das Layout der Internetpräsenz des Autors unterliegen weltweitem Urheberrecht. Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Texte, Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen, Objekte sowie das Layout der Internetpräsenz des Autors unterliegt dem weltweiten Urheberrecht des Autors dieser Seiten. Deren Vervielfältigung oder Verwendung in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.

 

11.4. Schutzrechtsverletzung

 

11.4.1. Falls ein Nutzer der Meinung ist, daß von der Internetpräsenz des Autors dessen Schutzrechte verletzt werden, wird er hiermit ausdrücklich gebeten, zur Vermeidung unnötiger Rechtsstreite und Kosten, den Autor umgehend bereits im Vorfeld zu kontaktieren, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann.

 

Kontaktdaten des Autors:

 

Michael Autengruber

 Schulthaißstraße 10

 78462 Konstanz

 Deutschland

 

Tel.: +49 (0) 75 31 28 29 059

 Fax: +49 (0) 75 31 28 44 70

 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

11.4.2. Der Autor weist hiermit ausdrücklich darauf hin, daß das zeitaufwändigere Einschalten eines Anwaltes zur Erstellung einer für den Dienstanbieter kostenpflichtigen Abmahnung nicht dessen wirklichen oder mutmaßlichen Willen entspricht. Die Kostennote einer anwaltlichen Abmahnung ohne vorhergehende Kontaktaufnahme mit dem Autor wird daher im Sinne der Schadensminderungspflicht als unbegründet zurückgewiesen.

 

11.5. Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlußes

 

Dieser Haftungsausschluß ist als Teil der Darstellung der Internetpräsenz des Autors zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.

 

11.6. Sprache

 

Juristisch relevante Sprache für alle Warendarstellungen und -beschreibungen, für die AGB, die Versandinformationen, die Widerrufsbelehrung, die Datenschutzerklärung, den Haftungsausschluß und das Impressum, wie auch für die Rechtsgeschäfte zwischen Kunde und Verkäufer ist die deutsche Sprache. Fremdsprachige Ausführungen von Warendarstellungen und –beschreibungen, AGB, Versandinformationen, Widerrufsbelehrung Datenschutzerklärung, Haftungsaus-schluß, Impressum, Rechnungen, Mitteilungen u. s. w. dienen lediglich der Orientierung von fremdsprachigen Kunden.

 

 

Datenschutz-Erklärung (laut § 12 der AGBs)

gemäß der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und

des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der

Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr

(Datenschutz-Grundverordnung - DSGVO)

Hiermit möchte ich Sie über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Sinne von Art. 4 Nr. 1 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) durch mich, Michael Autengruber, und die Ihnen nach den datenschutzrechtlichen Regelungen zustehenden Rechte und Ansprüche gem. Art. 13, 14 und 21 DSGVO informieren. Jegliche Verarbeitung findet im Einklang mit der DSGVO und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) statt. Welche Daten ich im Einzelnen verarbeite und nutze, richtet sich maßgeblich nach den von Ihnen genutzten Angeboten und Dienstleistungen, die ich online oder offline zur Verfügung stelle, oder den Waren, die Sie von mir erwerben.

Daher treffen möglicherweise nicht alle hier zur Verfügung gestellten Informationen auf Sie zu.

Die verantwortliche Stelle für Datenverarbeitung ist

Michael Autengruber

Schulthaißstraße 10

78462 Konstanz

Deutschland

Tel.: +49 (0) 75 31 28 29 059

Fax: +49 (0) 75 31 28 44 70

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(§ 12) Datenschutz-Erklärung

(12.1.) Abschnitt 1: Allgemeiner Teil

(12.1.1.) Welche personenbezogenen Daten i. S. v. Art. 4 Nr. 1 DSGVO nutze ich?

Unter personenbezogene Daten versteht der Gesetzgeber u. a. Ihre Personalien wie Name, Adresse und Geburtsdatum, Legitimationsdaten wie Ausweisdaten, Daten aus der Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten (z. B. Umsatzdaten), Werbe- und Vertriebsdaten sowie die Daten über Ihre Nutzung unseres Onlineangebotes. Alle diese Daten verarbeite ich. Datenschutzhinweise speziell zum Onlineangebot finden Sie in Abschnitt 2.

(12.1.2.) Welche Quellen nutze ich?

Ich verarbeite personenbezogene Daten, die ich im Rahmen der Geschäftsbeziehung mit Ihnen oder durch die Nutzung des Onlineangebotes von Ihnen erhalte.

Zusätzlich verarbeite ich personenbezogene Daten, die mir von Dritten mit Ihrer Einwilligung zur Verfügung gestellt werden.

(12.1.3.) Für welchen Zweck verarbeite ich Ihre Daten und auf welcher Rechtsgrundlage?

Primär verarbeite ich Ihre Daten, um vertragliche Verpflichtungen aus Ihnen gegenüber geschuldeten Leistungen zu erbringen und zur Ausführung Ihrer Aufträge (z.B. Gebotsaufträge).

Der Zweck der Datenverarbeitung richtet sich in erster Linie nach der konkret für Sie erbrachten Leistung (An- und Verkauf, Beratung, Einlieferung und Durchführung einer Versteigerung etc.).

Rechtsgrundlage ist in diesem Fall Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.

Des Weiteren werden Ihre Daten zur Sicherstellung aller mit dem Betrieb und der Verwaltung erforderlichen Tätigkeiten und zur Erfüllung der Nachweis- und Dokumentationspflichten eines Handelshauses, also auf Grundlage gesetzlicher Anforderungen, verarbeitet. Ich unterliege beispielsweise besonderen gesetzlichen Pflichten aus dem Kulturgutschutzgesetz (KGSG).

Rechtsgrundlage ist in diesem Fall Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO.

Wenn es erforderlich ist verarbeite ich Ihre Daten über die Vertragserfüllungspflichten hinaus, wenn ich oder Dritte ein berechtigtes Interesse daran haben, zum Beispiel bei

  • Geltendmachung rechtlicher Ansprüche und Verteidigung bei rechtlichen Streitigkeiten

  • Gewährleistung des IT-Betriebes und der IT-Sicherheit bei mir und den von mir betriebenen Systemen

  • Zur Verhinderung und Aufklärung von Straftaten

  • Maßnahmen zur Gebäudesicherheit (Zutrittskontrollen).

Das bedeutet, daß ich im Rahmen der Sorgfaltspflichten über die Anforderungen der DSGVO hinaus Haltefristen von bis zu 30 Jahren habr.

Rechtsgrundlage ist in diesem Fall Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO.

(12.1.4) Wer bekommt Ihre Daten?

Innerhalb meiner Firma erhalten diejenigen Mitarbeiter Ihre Daten, die diese zur Erfüllung ihrer jeweiligen Aufgaben benötigen. Auch von mir eingesetzte Auftragsverarbeiter können hierfür Daten erhalten. Das kann zum Beispiel ein Druckdienstleister sein.

Rechtsgrundlage ist in diesem Fall Art. 28 DSGVO.

Des weiteren erhalten andere Auktionshäuser Ihre Daten für Referenzauskünfte, wenn Sie der Weitergabe explizit zugestimmt haben.

Wenn eine gesetzliche oder behördliche Verpflichtung besteht, gebe ich Ihre Daten an die notwendigen Stellen weiter.

Sofern ich auf die Mitwirkung zur Durchführung eines Vertrages (z.B. Lieferung von Ware oder Lastschrifteinzug) auf Zahlungsdienstleister und Transportunternehmen angewiesen bin, leite ich Ihre Daten an Vertragspartner weiter.

(12.1.5.) Wie lange speichere ich Ihre Daten?

Ich speichere Ihre Daten so lange, wie es für die Erfüllung von Verpflichtungen Ihnen gegenüber erforderlich ist. Dies kann bis zu 30 Jahre sein, wenn Sie von meiner zeitlich unbegrenzten Gewährleistung profitieren.

Die gleiche Frist trifft zu, wenn ich Waren, die dem KGSG unterfallen, an- oder verkaufe.

Darüber hinaus gebieten mir Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten aus dem Handelsgesetzbuch (HGB), der Abgabenordnung (AO) und dem Geldwäschegesetz (GwG) eine Speicherdauer zwischen zwei und zehn Jahren.

(12.1.6.) Welche Daten übermittle ich an ein Drittland?

Eine Datenübermittlung in ein Drittland, also einen Staat außerhalb der EU oder des Europäischen Wirtschaftraums (EWR) findet abgesehen von den unter Punkt 1.4 genannten Anwendungsfällen, also nur in Ihrem Auftrag, nicht statt.

(12.1.7.) Welche automatisierten Entscheidung treffe ich gem. Art. 22 DSGVO?

Ich führe keine automatisierten Entscheidungen gem. Art. 22 DSGVO durch.

(12.1.8.) Welche Scoring Verfahren führe ich durch?

Ich führe kein Scoring durch.

(12.1.9.) Ihre Rechte nach der DSGVO

Jeder Betroffene hat das Recht auf Auskunft gem. Art. 13 DSGVO, auf Berichtigung gem. Art. 16 DSGVO, auf Löschung gem. Art. 17 DSGVO, auf Einschränkung der Verarbeitung gem. Art. 18 DSGVO und das Recht auf Datenportabilität gem. Art. 20 DSGVO.

Beim Auskunfts- und Löschrecht gelten die Einschränkungen gem. §§ 34 und 35 BDSG. Eine solche Einschränkung liegt bei Aufbewahrungspflichten aus übergeordneten Gesetzen vor.

Sollten Sie sich in einem Ihnen nach der DSGVO zustehenden Recht verletzt fühlen, haben Sie ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde gem. Art. 77 DSGVO i. V. m. § 19 BDSG.

(12.1.9.1.) Pflicht zum Bereitstellen Ihrer Daten

Im Rahmen einer Geschäftsbeziehung mit mir müssen Sie nur die Daten bereitstellen, die für die Begründung, Durchführung und Beendigung eines Geschäftsverhältnisses erforderlich sind oder zu deren Erhebung ich verpflichtet bin. Ohne die Bereitstellung dieser Daten werde ich den Abschluß eines Vertrages oder die Ausführung eines Auftrages ablehnen, einen bestehenden Vertrag nicht mehr durchführen oder beenden.

Ich bin möglicherweise nach den Vorschriften des Gesetzes zur Bekämpfung der Geldwäsche verpflichtet, Sie an Hand eines Personaldokumentes zu identifizieren und dabei Ihren Namen, Ihren Geburtsort, Ihr Geburtsdatum, Ihre Staatsangehörigkeit und Ihre Adresse zu speichern. Um dieser Pflicht nachzukommen, müssen Sie mir diese Daten zur Verfügung stellen. Wenn Sie das nicht tun möchten, darf ich die gewünschte Geschäftsbeziehung zu Ihnen nicht aufnehmen.

(12.1.9.2.) Informationen zum Widerspruchsrecht gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO

(12.1.9.2.1.) Einzelfallbezogenes Widerspruchsrecht

Sie haben das Recht jederzeit gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, die ich auf Grund einer Interessenabwägung gem. Art. 6 Abs. 1 DSGVO verarbeite, Widerspruch einzulegen. Dann werde ich diese Daten nicht mehr verarbeiten, sofern keine zwingende schutzwürdigen Gründe für die Verarbeitung, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, vorliegen. Das Gleiche gilt, wenn die Verarbeitung der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen von meiner Seite dient.

(12.1.9.2.2.) Informationen zum Widerspruchsrecht gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO

(12.1.9.2.2.1.) Widerspruchsrecht gegen eine Datenverarbeitung für Zwecke der Werbung

Ich verarbeite in Einzelfällen Ihre Daten für Zwecke der Werbung (z.B. allgemeine Informationen, Informationen zu Auktionen, etc.). Sie haben das Recht jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Wenn Sie einen solchen Widerspruch einlegen, werde ich Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr für diesen Zweck verwenden.

Der Widerspruch kann zum Beispiel erfolgen durch ein E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Bitte geben Sie dabei den Betreff „Widerspruch Datenschutz“ an, das erleichtert die Zuordnung, sowie Ihren Vor- und Nachnamen, bzw. den Namen Ihrer Firma und Ihre E-Mail-Adresse. Ich benötige ggfs. bis zu 10 Werktage zur Umsetzung Ihres Verlangens.

(12.1.9.2.2.2.) Postwerbung und Ihr Widerspruchsrecht

Ich behalte mir vor, Ihren Vor- und Nachnamen und Ihre Adresse für eigene Werbezwecke wie z. B. den Versand von Werbebriefen zu nutzen. Dies dient der Wahrung unserer im Rahmen einer Interessenabwägung überwiegenden Interessen an Ihrer werblichen Ansprache gem. Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO. Diese Werbesendungen werden im Rahmen einer Auftragsverarbeitung durch einen Dienstleister erbracht, an den ich Ihre Daten dazu weitergebe. Mit diesem Dienstleister liegt eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gem. Art. 28 DSGVO vor.

Sie können dieser Verwendung Ihrer Daten zu diesem Zweck jederzeit widersprechen durch eine Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

(12.2.) Abschnitt 2: Besonderer Teil

Besondere Datenschutzhinweise bei Nutzung meines Onlineangebotes wie Webseite und Onlineshop

Folgende Hinweise gelten zusätzlich zu den oben gemachten Angaben, wenn Sie mein Onlineangebot in Form der Webseite, des Onlineshops, der allgemeinen Informations-E-Mails und ggfs. weiterer Telemediendienste nutzen.

(12.2.1.) Welche Daten werden bei der Bereitstellung der Onlineservices erhoben und gespeichert?

Bei jedem Aufruf meiner Internetseite erfaßt mein System automatisiert Daten und Informationen vom Computersystem des aufrufenden Rechners.

Folgende Daten werden hierbei erhoben:

  • Informationen über den Browsertyp und die verwendete Version

  • Ihr Betriebssystem

  • Ihr Internet-Service-Provider

  • Ihre IP-Adresse

  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs

  • Webseiten, von denen Ihr System auf meine Webseite gelangt

  • Unterseiten, die von Ihrem System über meine Webseite aufgerufen werden

Die Daten werden ebenfalls in den Logfiles meines Systems gespeichert. Eine Speicherung dieser Daten zusammen mit Ihren anderen personenbezogenen Daten findet nicht statt.

Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch das System ist notwendig, um eine Auslieferung der Webseite an den Rechner des Nutzers zu ermöglichen. Hierfür muß die IP-Adresse des Nutzers für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben.

Die Speicherung in Logfiles erfolgt, um die Funktionsfähigkeit, Sicherheit und Erreichbarkeit der Webseite zu garantieren. In diesen Zwecken liegt mein berechtigtes Interesse an der Verarbeitung.

Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten und der Logfiles ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO.

(12.2.2.) Setze ich sogenannte Cookies ein?

Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die auf Ihrem Endgerät durch den Internetbrowser gespeichert werden. Rufen Sie eine Webseite auf, so kann ein Cookie auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Dieser Cookie enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Webseite ermöglicht.

Meine Website setzt grundsätzlich keine Cookies ein!

(12.2.3.) Wie lange speichere ich diese Daten?

Daten in Logfiles werden 28 Tage gespeichert.

(12.2.4.) Welche Daten verwendet meine allgemeine Informations-E-Mail?

Sie können mir grundsätzlich mit E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eine Genehmigung erteilen, daß Sie gerne künftig allgemeine Informations-E-Mails erhalten wollen. Dazu benötige ich Ihren Vor- und Nachnamen, bzw. den Namen Ihrer Firma, und Ihre E-Mail Adresse.

Diese von Ihnen mir freiwillig überlassenen Angaben werden von mir gespeichert und gegebenenfalls für den Versand allgemeiner Informations-E-Mails verwendet. Sie bleiben so lange bei mir gespeichert, bis Sie dem Empfang meiner allgemeinen Informations-E-Mails widersprechen. Danach werden sie gelöscht.

Die Einwilligung zur Speicherung Ihrer Daten und Ihrer Nutzung für den Versand des allgemeinen Informations-E-Mails können Sie jederzeit widerrufen. In jedem Newsletter findet sich dazu ein entsprechender Hinweis und Link. Außerdem können Sie sich jederzeit auch per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! von meiner allgemeinen Informations-E-Mail abmelden. Für eine solche Abmeldung benötige ich für die Umsetzung bis zu 10 Werktage.

Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten und der Logfiles ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO.

(12.2.5) Welche Daten werden beim Kontaktformular und beim E-Mail-Kontakt übertragen/gespeichert?

Meine Webseite stellt momentan kein Kontaktformular mehr zur Verfügung

Alternativ ist eine Kontaktaufnahme mit mir über die bereitgestellten E-Mail-Adressen möglich. In diesem Fall werden die mit der E-Mail übermittelten personenbezogenen Daten des Nutzers gespeichert.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist bei Vorliegen einer Einwilligung des Nutzers Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten, die im Zuge einer Übersendung einer E-Mail übermittelt werden, ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO. Zielt der E-Mail-Kontakt auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO.

Ihre Nachrichten an mich per Mail werden automatisiert im Mailarchiv gespeichert. Hierzu bin ich aus Dokumentations- und Kontrollgründen nach dem HGB und der AO verpflichtet. Die maximale Speicherdauer im Mailarchivsystem beträgt elf Jahre.

(12.2.6.) Werden externe Script- und Schriftbibliotheken verwendet?

Um die Inhalte der Webseite korrekt und grafisch ansprechend darstellen zu können, können u. U. Script- und Schriftbibliotheken von Google Webfonts/Schriftarten (https://fonts.google.com) von mir verwendet werden. Diese werden zur Vermeidung mehrfachen Ladens in den Cache Ihres Browsers übertragen. Der Aufruf von Script- und Schriftbibliotheken löst automatisch eine Verbindung zu Google aus. Dabei ist es ggf. möglich, daß Google Daten über die Nutzung der Webfonts erhebt.

 

 

Michael Autengruber
- Orden der Welt -

 

 

 

 

 

 

 
 
 
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