Fachliteratur
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Letzte Änderung: 01.01.1970 01:00

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DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN

DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN


DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN - KATALOGE GENERELL


Nimmergut, Jörg und Anke:
Deutsche Orden und Ehrenzeichen 1800-1945 (23. Ausgabe).
Regenstauf, 23. komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage 2021.
Format 19 x 12,5 cm, ca. 1.000Seiten, mit über 3.000 Farb-Abbildungen, mit Preisbewertungen in Euro, kartoniert.

Ob bei Auktionen, beim Besuch auf Sammlermessen oder Flohmärkten: Der allseits als „OEK“ bekannte Deutschland-Katalog ist immer ein nützlicher Ratgeber und unumgängliches Zitierwerk. Als einziger Gesamtkatalog deutscher Orden und Ehrenzeichen für diesen Zeitraum hat sich der „OEK“ seit über 40 Jahren bewährt und gilt europaweit als Standardwerk für deutsche Orden und Ehrenzeichen seit 1800 bis zum Ende des Dritten Reiches. Er enthält fast 4100 Nummern, davon allein über 600 Nummern im Dritten Reich. Mit mehr als 300 neuen farbigen Abbildungen ist die jetzige 23. Auflage wiederum umfangreich aktualisiert, erweitert und mit aktuellsten Marktpreisen versehen worden. Durch die Mitarbeit namhafter Sammler, Auktionshäuser und Händler erfüllt der „OEK“ seit Langem den Anspruch, von Sammlern für Sammler gemacht und ein Spiegel des Marktes zu sein.
L0567/23
Standardkatalog! Soeben erschienen! 39,90 €



DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN

SÄCHSISCHE HERZOGTÜMER


SÄCHSISCHE HERZOGTÜMER


Kirmse, Ralph:
Der Herzoglich Sachsen Ernestinische Haus-Orden.
Altenburg 2021.
Format 294 x 240 mm. XXII, XVI, XVI, 1094 Seiten in drei Bänden, durchgehend überreich in Farbe illustriert, jeweils gebunden.

Mit der Stiftung des Herzoglich Sachsen Ernestinischen (!) Haus-Ordens durch die Regenten der Herzogtümer Sachsen-Altenburg, Sachsen-Coburg und Gotha und Sachsen-Meiningen im Dezember 1833 wurde ein Projekt verwirklicht, das schon 1822 auf Initiative von Herzog August von Sachsen-Gotha-Altenburg (1772-1822, reg. seit 1804) seinen An-fang genommen hatte. Es entstand ein in zwei Abteilungen (für Inländer und Ausländer) unterteilter, zunächst vierklassiger Orden für zivile und militärische Verdienste, dessen Grundgestaltung für alle drei Herzogtümer praktisch identisch war und sich nur durch das auf dem oberen Kreuzarm aufgelegte Monogramm des jeweiligen Herzogs unterschied. Diese Unterscheidung wurde 1864 aufgehoben und gleichzeitig der Orden um eine Klasse erweitert. Bis 1918 erfolgten weitere Veränderungen und Erweiterungen, sowohl bei den Ordensinsignien als auch bei den affiliierten Verdienstkreuzen und -medaillen. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie im Deutschen Reiche im Jahre 1918 verlieh ihn nur noch Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha (1884-1954, reg. von 1900/1905 bis 1918) als Hausorden, der er ja von Beginn an war, bis 1935 weiter. Die Ordensinsignien sind von jedem Herzogtum von den unterschiedlichsten Herstellern und Lieferanten selbst beschafft worden, was natürlich über die Jahrzehnte zu einem großen Varianten-Reichtum geführt hat. Die markantesten Unterschiede mögen vielleicht die Schwertergriffe sein, die mit geraden (sog. römischen) oder geschwungenen (sog. französischen) Parierstangen vorkommen. Ralph Kirmse hat nunmehr, nach langjähriger akribischer Sammlungs- und Forschungstätigkeit bei Sammlern, in Museen und Archiven eine nach wissenschaftlichen Maßstäben erarbeitete dreibändige Monographie mit integriertem Katalog zum Herzoglich Sachsen Ernestinischen Haus-Orden vorgelegt. Auf über 1000 (in Worten: eintausend!) Seiten werden nahezu alle Aspekte des Ordens bis zum Ende der Monarchie im November 1918 ausführlich dargestellt. Zunächst geht der Autor auf die historische Entwicklung der Sachsen Ernestinischen Herzogtümer ein und stellt die seit 1826 bestehenden Staaten und ihre jeweiligen Regenten vor. Das nächste Kapitel beschäftigt sich sehr ausführlich mit der Entstehungsgeschichte des Ordens seit 1822, teilweise anhand abgebildeter und transkripierter Originaldokumente und zahlreichen Entwurfszeichnungen. Im dritten Kapitel wird ebenfalls sehr ausführlich auf die Vorgänge um die Stiftung des Ordens und die damit verbundenen Erstverleihungen eingegangen. Das folgende Kapitel stellt alle Ordenskanzler und die Staatsminister der jeweiligen Herzogtümer vor. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich systematisch mit den Statuten und den zahlreichen verschiedenen Urkundenarten und den darauf verwendeten Siegeln. Mit dem sechsten Kapitel nimmt der Katalogteil des Werkes seinen Anfang, mit der ausführlichen Beschreibung und Abbildungen der Goldenen Ketten, ihrer einzelnen Details und ihrer Träger. Die folgenden Kapitel behandeln die Insignien der einzelnen Klassen vom Großkreuz hinunter bis zu den Verdienstmedaillen, jeweils für sich, chronologisch geordnet nach 1. und 2. Modell, zivilen und militärischen Ausführungen, Verleihungsurkunden, Sonderausführungen, Verleihungsetuis und Bändern. Nach einigen Vorbemerkungen werden Seite für Seite einzelne Exemplare vorgestellt, systematisch untersucht und vermessen, die besonderen Kennzeichen separat vermerkt und das jeweilige Objekt mit Avers und Revers, sowie mit vergrößerten Avers- und Revers-Medaillons und besonderen Details, z. B. den Monogrammen, abgebildet. Die Urkunden werden abgebildet und transkribiert. Die einzelnen Kapitel werden durch photographische Trägerbeispiele ergänzt. So endet der erste Band des Werkes mit den Bändern zum Großkreuz. Der zweite Band geht nach dem beschriebenen Schema nacheinander in drei Kapiteln ausführlich und detailliert auf die Komturkreuze, die Brustkreuze und -sterne zum Komturkreuz, die Ritterkreuze, die Ritterkreuze I. und II. Klasse in ihren jeweiligen varianten Formen (für Inländer, für Ausländer, ohne und mit Schwertern, mit Jahreszahlen, usw.) und das Prinzessinnenkreuz ein, wobei das Kapitel über die Ritterkreuze I. und II. Klasse mit Abbildungen einer ganzen Reihe eindrucksvoller Ordensschnallen bereichert ist. Die dem Orden affiliierten Verdienstkreuze und Verdienstmedaillen der einzelnen Herzogtümer in Gold und Silber werden im dritten Band nach dem bekannten systematischen Schema vorgestellt, ergänzt um zahlreiche Trägerphotographien und eine ganze Reihe von Ordensschnallen. Schließlich folgt ein ausführliches Kapitel (XIII) über die Verleihungszahlen und ein Kapitel (XIV) über die Hersteller der Insignien, Bänder, Etuis und Urkunden und über die Stempelschneider der Medaillen, sowie über die Herstellerpreise. Abgeschlossen wird der dritte Band mit einem Literatur- und Quellenverzeichnis. Das überreich, ja geradezu opulent bebilderte Werk bietet somit eine systematische Gesamtschau auf 85 Jahre Ordensgeschichte. Bei der Betrachtung und wissenschaftlichen Beurteilung dieses bedeutenden Ordens einer für die Geschichte Europas so wichtigen deutschen Dynastie, deren Mitglieder u. a. die Throne Belgiens, Großbritanniens und Bulgariens bestiegen haben, wird man künftig um den Kirmse nicht mehr herumkommen. Es liegt in der Natur der Sache, daß ein solches Werk niemals vollständig sein kann. Es wird immer noch das eine oder andere Exemplar geben, das hier nicht vorgestellt wurde, weil es sich an einem allgemein nicht bekannten Standort befindet. Aber dennoch gibt es in umfangreicher Form den Forschungsstand der derzeitig im In- und Ausland zugänglichen Objekte wieder. Kirmses Werk richtet sich aufgrund seiner breiten Darstellung der Thematik somit nicht nur an die Sammler von Sachsen Ernestinischen Auszeichnungen im Besonderen, an Phaleristiker, Händler, Museen und Archive im Allgemeinen, sondern eben auch an Interessenten der Diplomatik, also der Wissenschaft, die sich mit Urkunden beschäftigt, der Sphragistik, also der Siegelkunde, und der Numismatik - hier der Bereich der Medaillenkunde, wofür vor allem der dritte Band sehr aufschlußreich ist - und schließlich an jeden, der sich mit der Geschichte dieser Herzogtümer und damit mit wesentlichen Teilen der thüringischen Lande beschäftigt. Aber auch der an Militaria Interessierte dürften hier reiches Bildmaterial finden. Ja, so hat ein phaleristisches, wissenschaftlich systematisches Werk auszusehen. Kirmse hat hiermit neue Maßstäbe für künftige ordenskundliche Werke gesetzt. Gäbe es einen Nobelpreis für Phaleristik, der Autor hätte ihn verdient! So verbleibt nur der tiefempfundene Wunsch des Rezensenten, daß das Werk eine weite Verbreitung bei Sammlern, Phaleristikern, Numismatikern, Historikern und Heimatforschern der thüringischen Lande finden möge.
L1678
Soeben eingetroffen! 199,00 €



EUROPÄISCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN

POLEN


POLEN

  Polskie Ordery i Odznaczenia - Polnische Orden und Ehrenzeichen - Polish Orders and Medals - ?????? ? ??????? ?????? - Vol. V-1.

Stela, Wojciech:
Polskie Ordery i Odznaczenia - Polnische Orden und Ehrenzeichen - Polish Orders and Medals - Vol. V-2.
Warschau 2021.
In polnischer und englischer, sowie tlw. deutscher und russischer Sprache, Format A 4, 232 Seiten, durchgehend reich, tlw. in Farbe illustriert, gebunden.

Detaillierte systematische Monographie über die offiziellen polnischen Auszeichnungen von 1921 bis 1939/1945 und deren ausländischen Anfertigungen, Zweitanfertigungen und Nachfertigungen,.
L1261/5-2
40,00 €


RUMÄNIEN


RUMÄNIEN


Ruokonen, Antti:
Today's Knights - Orders of Romania.
[Heutige Ritter - Orden von Rumänien.]
Vaasa 2020.
In englischer Sprache, Format A 4,190 Seiten mit 110 Abbildungen, gebunden.

Ein Buch über das Ordenssystem der heutigen Republik Rumänien seit 1990, mit zahlreichen großformatigen Abbildungen der Ordensinsignien und umfangreichen Informationen über die Orden.
L1679
54,00 €


 
 
 
Phaleristischer Verlag Institut für Phaleristik Künker-Numismatik